Mit dem hochmodernen OP-Robotiksystem ApolloKnee® kommt eines der innovativsten robotergestützten Systeme für den Kniegelenkersatz weltweit zum Einsatz. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten eine noch schonendere Behandlung, schnellere Genesung und langfristig bessere Ergebnisse zu ermöglichen.
Millimetergenaue Umsetzung
Vor dem Eingriff erstellt das System auf Basis individueller Messpunkte ein exaktes 3D-Modell des Kniegelenks. Implantatgröße, Position und Ausrichtung werden so patientenspezifi sch geplant und können bereits vor der Operation simuliert werden.
Während sich andere Robotiksysteme meist auf die präoperative Planung beschränken, geht ApolloKnee® deutlich darüber hinaus.
Während der Operation fungiert die Technologie wie ein intelligentes Navigationssystem. Ein programmierbarer Roboterarm setzt die zuvor berechneten Schritte präzise um – mit Schnitten in mehreren Ebenen und automatischer Kontrolle des Operationsbereichs. Abweichungen werden sofort erkannt und verhindert. Diese Genauigkeit sorgt dafür, dass Bänder und Weichteile geschont werden und die natürliche Gelenkmechanik bestmöglich erhalten bleibt. Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das ein minimales Komplikationsrisiko und eine schnelle Rückkehr in den Alltag.
Langlebige Implantate, bessere Ergebnisse
Zum Einsatz kommen moderne Titanimplantate mit hochvernetztem, vitaminverstärktem Polyethylen. Diese Kombination reduziert den Abrieb auf ein Minimum und sorgt für eine lange Haltbarkeit – oft über 20 Jahre hinaus. „Die Passgenauigkeit des Implantats ist entscheidend für den Erfolg der Operation“, betont Wahner. „Mit ApolloKnee® können wir diese noch einmal deutlich verbessern.“
Bei der Implantation einer Hüftprothese legen wir großen Wert auf eine individuelle Planung in Abstimmung mit den speziellen Bedürfnissen des Patienten. Soweit möglich wird der Gelenkersatz über einen minimalinvasiven Zugang operiert. Diese Technik ist bei uns seit mehr als zwanzig Jahren etabliert.
Bei der minimalinvasiven Hüft-OP wird eine natürliche Muskellücke genutzt, um zum Hüftgelenk vorzudringen. Muskeln und Sehnen werden nicht durchtrennt, sondern wie ein Vorhang auseinandergeschoben. Nach dem Einsetzen der Hüftprothese fallen diese dann unversehrt an Ort und Stelle zurück. Dies bedeutet für Sie als Patienten weniger Schmerzen, weniger Blutverlust und eine schnellere Genesung.
Das operierte Bein kann nach der Operation in den allermeisten Fällen sofort wieder belastet werden. Bereits am ersten Tag nach der Operation sollte das Laufen wieder möglich sein. Die Entlassung aus der stationären Behandlung ist oft schon nach dem vierten Tag möglich.
Durch die frühzeitige Mobilisierung wird das Risiko von Komplikationen, die nach einer klassischen Operation aufgrund der initialen Bettruhe bzw. Immobilität auftreten können wie Thrombose, Lungenentzündungen oder Embolien (Gerinnsel), deutlich verringert.
Die Vorteile im Überblick
Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Patienten für dieses Verfahren geeignet sind und dass die Entscheidung für eine minimalinvasive Prothetik von verschiedenen Faktoren abhängt. Die Entscheidung, welche Therapie für Sie die individuell passendste ist, treffen Sie nach ausführlicher Beratung durch uns im Arzt-Patienten-Gespräch.
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