Lymphom- und Leukämiezentrum

Das Lymphom- und Leukämiezentrum des St.-Antonius-Hospitals bietet eine fachübergreifende, interdisziplinäre Versorgung verschiedener gutartiger und bösartiger Erkrankungen des Blutsystems. Dazu gehören Leukämien, Maligne Lymphome, Myelodysplastische Syndrome und myeloproliferative Erkrankungen.

Das Gesamtkonzept des Lymphom- und Leukämiezentrums am SAH umfasst die Bündelung interdisziplinärer Fachexpertise im Rahmen der prä- und posttherapeutischen interdisziplinären Tumorkonferenzen und der Anwendung leitliniengerechter Behandlungsverfahren in Diagnostik und Therapie. Durch umfangreiche Organisationsstrukturen und vielfache Kooperationspartner haben wir die Möglichkeit, alle notwendigen diagnostischen und therapeutischen Prozeduren ambulant oder stationär durchzuführen bzw. zu koordinieren. Im Rahmen des von der DGHO zertifizierten Studienzentrums am St.-Antonius-Hospital erhalten die Patienten Zugang zu nationalen und internationalen Studien bei den verschiedensten Blut- und Lymphknotenerkrankungen Die Therapiestrategien werden individuell konzipiert und im Rahmen einer interdisziplinären Tumorkonferenz im Detail kritisch diskutiert. Dabei werden die aktuellen Entwicklungen in der medizinischen Wissenschaft berücksichtigt.

Darüber hinaus umfasst das Gesamtkonzept die Integration von Palliativmedizin in die Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen, die Integration eines psychoonkologischen Versorgungskonzeptes und eine enge Einbeziehung der Angehörigen über den gesamten Behandlungsverlauf.

Für die medizinische Behandlung stehen in der onkologischen Klinik eine große onkologische Ambulanz, zwei onkologische Stationen und eine Palliativstation zur Verfügung.

Die Patienten des Lymphom- und Leukämiezentrums werden von Psychoonkologen, Seelsorgern, einem ehrenamtlichen Besuchsdienst, von Beratern für die Familiale Pflege, Mitarbeitern des Sozialdienstes, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern und Coaching Nurses unterstützt und begleitet. Zur Verstärkung der fachpflegerischen Versorgung steht zusätzlich ein übergeordneter onkologischer Fachpflegedienst zur Verfügung.

Für nicht im St.-Antonius-Hospital zu erbringenden Dienstleistungen, die für eine entsprechende Krebsbehandlung erforderlich sind, werden Kooperationspartner vertraglich an das St.-Antonius-Hospital gebunden und in das Gesamtkonzept des Lymphom- und Leukämiezentrums integriert.