Akut- und Notfallmedizin

Informationen für einweisende Ärzte

Die Klinik für Akut- und Notfallaufnahme ist die zentrale Anlaufstelle im St.-Antonius-Hospital für akut erkrankte oder verletzte Patienten.

 

  • das Management aller extern zugeführten konservativen (internistischen, psychiatrischen, neurologischen etc.) und chirurgischen (unfall-, viszeralchirurgischen etc.) Notfallpatienten (Notfallkoordination),
  • die Leitsymptom-orientierte Ersteinschätzung (Triagierung),
  • die Erstdiagnostik und Erstbehandlung sowie Weiterbehandlung und Planung nach standardisierten Vorgehensweisen,
  • die Bündelung von Ressourcen,
  • die fachspezifische Zuordnung der Patienten,
  • die endgültige Disposition der Patienten (Verlegungs- und Entlassmanagement),
  • Integration der vertragsärztlichen Notfallversorgung.

Um den täglichen Patientenzustrom besser koordinieren zu können, bitten wir Sie, Ihre Patienten – wenn möglich - vorher telefonisch anzumelden unter

Klinik: 02403-76-1421 oder 02403-76-1501

Notfallpraxis der KV-Nordrhein: 02403-76-1111

Folgende Informationen benötigen wir von Ihnen:

  • Benötigt der Patient eine akute Überwachung?
  • Ist der Patient intensivtherapiepflichtig?
  • Welches Transportmittel wird benutzt? (Hubschrauber, Notarztwagen, Rettungswagen, Krankentransportwagen, Taxi, PKW)
  • Bitte geben Sie dem Patienten wichtige Vorbefunde (letzter Arztbrief), Röntgenbilder und Medikamentenverordnungspläne mit.

Zur Behandlung Ihres Patienten nutzen Sie bitte das entsprechende Einweisungsformular oder den Überweisungsschein.

Möchten Sie bei Nicht-Notfall-Patienten fachspezifische oder unklare Krankheitsbilder abklären lassen? In diesem Fall wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Fachklinik, in der Sie eine stationäre Aufnahme wünschen.

>> Kontaktliste Fachkliniken im SAH

Bei einem Arbeitsunfall wird der D-Arztbericht ausschließlich in der Notfallaufnahme durch den Unfallchirurgen erstellt. Die Weiterbehandlung erfolgt dann entweder als allgemeine Heilbehandlung bei jedem niedergelassenen Kollegen oder als besondere Heilbehandlung beim niedergelassenen D-Arzt oder in der D-Arzt-Sprechstunde der unfallchirurgischen Klinik bzw. der plastisch-chirurgischen Klinik. Eine eventuell erforderliche stationäre Behandlung erfolgt in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie. Sowohl Verbrennungen als auch Verletzungen der Hand werden über die Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie - Handchirurgie - Wiederherstellungschirurgie betreut, welche über eine Zulassung der Berufsgenossenschaft  zum Schwerstverletztenartenverfahren Hand (SAV Hand) und somit über die höchste Versorgungsstufe für Arbeitsunfälle der oberen Extremität verfügt.