EuregioRehaZentrum gGmbH

Was ist eigentlich IRENA?

Wer schon im Verlauf der orthopädischen Rehabilitation erkennen lässt, dass weiterer Behandlungsbedarf  besteht, kann nach einer ärztlichen Veranlassung das Programm der Deutschen Rentenversicherung (DRV) namens „IRENA“, die „Intensivierten Rehabilitationsnachsorge“, nutzen. Für viele eine sinnvolle Alternative zum Reha-Sport.
Mit dem Programm verfolgt die DRV das Ziel, den Therapieerfolg der Rehapatienten nachhaltig zu sichern. So erhalten sie im Anschluss an die in der Regel dreiwöchige Reha 24 Trainings- und Entspannungseinheiten, um die Rehabilitationsergebnisse zu festigen und den Lebensstil, wenn nötig, umzukrempeln. Die Leistungen sollten grundsätzlich in einem Zeitraum von bis zu einem Jahr nach Ende der Reha-Maßnahme in Anspruch genommen werden. Die IRENA-Termine selbst müssen innerhalb von sechs Monaten stattfinden. Die Kosten des Nachsorge-Programms sowie einen Teil der evtl. anfallenden Reisekosten übernimmt die Deutsche Rentenversicherung. Das entsprechende Antragsformular stellt das ERZ gerne zur Verfügung. Dort wird im Rahmen von „IRENA“ ein Kurssystem mit zwei festen wöchentlichen Terminen und festen Gruppen angeboten.

Wem selbst IRENA am Ende noch nicht reicht, dem bietet das Zentrum für Sport und Gesundheit anschließend eine dauerhafte Möglichkeit, sich in diversen Reha-Sportgruppen fit zu halten. Auch diese Maßnahme – als Einstieg in ein lebensbegleitendes Sportangebot – kann am Anfang ärztlich verordnet und von der Krankenkasse oder der Rentenversicherung (mit-) finanziert werden. Inzwischen sind es rund 1400 Teilnehmer, die regelmäßig unter Leitung speziell ausgebildeter Rehasport-Übungsleiter, Sportlehrer, -therapeuten und Physiotherapeuten trainieren.