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„Wenn der Beckenboden schwächelt – was tun?“

Informationsveranstaltung in Eschweiler holt ein Tabuthema in die Öffentlichkeit

Über Blasen- und Darmschwäche spricht man nicht gern. Dabei sind viele Menschen betroffen und es gibt heute gute Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. Mit der Veranstaltung „Wenn der Beckenboden schwächelt – was tun? Raus aus der Tabuzone bei Blasen- und Darmschwäche“ lädt das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Eschweiler am Dienstag, 9. Juni, von 17.00 bis 18.30 Uhr - St.-Antonius-Hospital/Kapelle dazu ein, sich offen und verständlich über Ursachen, Diagnostik und Behandlung zu informieren.

Im Mittelpunkt steht eine Expertenrunde, in der verschiedene Fachbereiche ihre Sicht auf das Thema beleuchten und konkrete Hilfsangebote vorstellen:

Dr. med. Susanne Winkelhog-Gran, Oberärztin der Klinik für Urologie und Kinderurologie sowie Koordinatorin des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums, spricht über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Harninkontinenz, Blasenentleerungsstörungen und wiederkehrenden Harnwegsinfekten – auch mit Blick auf unterstützende Hilfsmittel.

Dr. med. Boris Abramowski, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Leiter des Zentrums, geht auf die Diagnostik und Therapie von Senkungsbeschwerden ein, etwa bei Gebärmutter, Blase oder Scheide, sowie auf die Rolle der Beckenbodenmuskulatur.

Dr. med. Nick Butz, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, informiert über proktologische Krankheitsbilder wie Stuhlinkontinenz oder Rektumprolaps und stellt moderne Behandlungsverfahren einschließlich des Darmschrittmachers vor.

Agi Schumacher vom EuregioRehaZentrum Eschweiler zeigt, welche Möglichkeiten die Physiotherapie bietet und wie gezielte Beckenbodenübungen im Alltag helfen können.

Durch das Programm führt Dr. med. Oliver Heiber, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie.

Neben den Vorträgen bleibt ausreichend Zeit für Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten, die sich unverbindlich informieren möchten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.