Resilienz ist nicht die Fähigkeit, alles auszuhalten
Resilienz bedeutet, dass wir lernen dürfen, gut für uns zu sorgen ,während wir für andere sorgen.
Gerade im Pflegealltag ist das eine große Herausforderung. Hohe Verantwortung, Zeitdruck und emotional belastende Situationen gehören zum täglichen Erleben. Gleichzeitig bleibt oft wenig Raum, um das, was wir erleben, wirklich zu verarbeiten. Oft genug müssen wir einfach funktionieren und weitermachen.
Genau hier setzt das Thema Resilienz an. Denn Resilienz ist keine feste Eigenschaft die wir besitzen oder nicht.Sie kann sich entwickeln, wachsen und bewusst gestärkt werden.
Im ersten Resilienz-Workshop für pflegende Mitarbeitende in unserem Haus ging es deshalb nicht nur um Wissen, sondern vor allem um die eigene Erfahrung:
Was gibt mir Kraft?
Was bringt mich ins Wanken?
Und wie kann ich mir – auch im Berufsalltag – kleine Momente schaffen, um wieder bei mir anzukommen?
Denn am Ende entscheidet nicht das, was wir wissen, sondern das, was wir für uns umsetzen.
Für einen ersten Schritt, dich wieder mehr mit in den Blick zu nehmen.
Der Workshop wurde von unserer Praxiskoordinatorin Marion Mathar geleitet.
Ein weiterer Tag ist für den 29. September über unser St.-Antonius-Bildungszentrum geplant.