Plastische und Ästhetische Chirurgie - Handchirurgie - Wiederherstellungschirurgie

Häufig gestellte Fragen

Mit nachfolgenden Informationen versuchen wir Ihnen schon im Vorfeld einige Antworten auf mögliche Fragen zu geben. Natürlich ersetzen diese kein persönliches Gespräch. Scheuen Sie sich also nicht und kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne!

 

  1. Der Begriff „Schönheitschirurg“ ist nicht geschützt. In die Fachgesellschaft der plastischen Chirurgen, die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), wird nur aufgenommen, wer „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ oder „Facharzt für Plastische Chirurgie“ ist.
  2. Beratung ist das A und O. Fragen Sie den Arzt, wie viel Erfahrung er mit dem gewünschten Eingriff hat und lassen Sie sich über die Details der Operation und Komplikationen aufklären. Vorsicht ist geboten, wenn Operationen als völlig problemlos und ohne Risiken geschildert werden. Es gibt keinen Eingriff ohne Risiken.
  3. Viele Eingriffe können in Praxen oder Praxiskliniken durchgeführt werden. Bei größeren Eingriffen ist es besser, die Infrastruktur eines Krankenhauses zur Verfügung zu haben. Fragen Sie nach den technischen und den Sicherheits-Standards.
  4. Wenn sich der Arzt nicht für die Frage interessiert, warum die Operation überhaupt gewünscht wird, ist dies ein Warnsignal. Das gleiche gilt, wenn der Operateur vorschlägt, mehr zu operieren als man eigentlich wollte.
  5. Der Operateur sollte Sie über alle Kosten aufklären und einen Kostenvoranschlag anbieten. Die spätere Rechnung muss auf Basis der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erstellt werden.
  6. Fragen Sie bei einer Brustvergrößerung mit Silikonkissen nach deren Qualität. Die Silikonimplantate sollten höchsten Qualitätsstandards entsprechen.

 

Zur Vorstellung in unserer Sprechstunde ist die Überweisung von einem Facharzt (Chirurg, Orthopäde, Neurologe oder Gynäkologe) erforderlich.

WICHTIG: In jedem Fall ist eine telefonische Anmeldung vor der Vorstellung notwendig.

 

Narben sind nach Operationen unvermeidlich. Wir bemühen uns diese so wenig auffällig wie möglich zu platzieren, was leider nicht immer möglich ist. In der Regel verblassen Narben aber nach einem Jahr.

Nachdem das Nahtmaterial entfernt wurde bzw. nach abgeschlossener Wundheilung, kann mit der Narbenpflege begonnen werden. Zunächst sollte diese durch Einreiben und Massieren des OP-Bereichs mit rückfettenden Salben erfolgen. Diese Narbenmassage kann ggf. um Narbenpflege mit silikonhaltigen Gelen oder Salben ergänzt werden.

Selbstverständlich ist Ihre äußere Erscheinung nach der Operation verändert, das Ziel der Operationen ist eine straffere, verjüngte oder gefälligere Erscheinung. Wir planen die Operationen in ausführlichem Gespräch mit Ihnen, damit Sie eine Vorstellung davon haben, was möglich ist. 

Wir verwenden je nach Operation selbst auflösendes Nahtmaterial und Nahtmaterial, das entfernt werden muss. Bei handchirurgischen Eingriffen wird meist nicht auflösendes Nahtmaterial verwendet, das nach 14 Tagen entfernt werden muss. Bei Eingriffen im Gesicht wird in der Regel selbstauflösendes Nahtmaterial, gelegentlich auch nicht auflösendes Material verwendet. Der Fadenzug erfolgt hier nach 7-10 Tagen. Bei Eingriffen an der Brust/ nach Brustrekonstruktion oder bei ästhetischen Eingriffen am Körper wird in der Regel selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet, dass nicht entfernt werden muss. Die Knoten werden nach 21 Tagen entfernt, sollten sie nicht schon selbst abgefallen sein.

Nach straffenden Eingriffen am Körper und nach Brustoperationen ist in der Regel das Tragen von Kompressionswäsche für 6 Wochen erforderlich. Entsprechende Wäsche wird Ihnen während Ihres Aufenthaltes angepasst.

Nach Eingriffen an der Hand ist postoperativ das Tragen einer Schiene zwingend erforderlich. Wie lange eine solche Schiene getragen werden muss, hängt von der erreichten Stabilität oder Belastbarkeit ab. Meistens müssen Schienen für 4-6 Wochen getragen werden.

Wie lange Schienen oder Kompressionswäsche getragen werden müssen, ist vom Einzelfall abhängig.

In der Regel ist nach Handverletzungen nach Ablauf von 8 Wochen eine volle Belastbarkeit wieder gegeben. Bei straffenden Operationen oder Brustoperationen sollte so lange auf Sport verzichtet werden, wie Sie Kompressionswäsche tragen müssen. Danach kann mit einem langsamen Belastungsaufbau begonnen werden.

Je nach vorgesehenem Eingriff ist ein stationärer Aufenthalt erforderlich. Kleinere Handoperationen, bei denen keine offene OP erfolgen muss, Lidstraffungen oder kleine Narbenkorrekturen können ggf. ambulant erfolgen. Bei Handverletzungen dauert im Übrigen der stationäre Aufenthalt in der Regel 2-3 Tage, bei Brustrekonstruktionen in der Regel 7-10 Tage, bei ästhetischen Eingriffen ist dies vom jeweiligen Eingriff abhängig. Als Faustformel gilt, dass eine Entlassung am Tag nach Entfernen der letzten Drainage erfolgen kann.

Selbstverständlich gibt es im Haus die Möglichkeit zur WLAN-Nutzung.

Die Ausgabe von WLAN-Tickets bzw. Internet-Surftickets erfolgt

  • beim Team der  Patientenverwaltung im Erdgeschoss
    – werktags von 7.00 bis 15.30 Uhr - Barzahlung
  • an der Information im Eingangsbereich
    – durchgehend, auch sonn- und feiertags – Barzahlung
  • direkt im Patientenzimmer mittels PayPal
    - Suche „SAH_Patienten“ – Login per Paypal

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ticket-Ausgabe oder direkt bei den Teams der Patientenverwaltung oder Information.

Handtücher und Waschlappen werden durch uns gestellt. Zahnbürste, Kamm, Schlafanzug, Pantoffeln etc. bringen Sie bitte selbst mit.

Alle Informationen rund um das Angebot unserer Klinik finden Sie in unserem Flyer.