Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Aktuelle Entwicklung COVID-19 - Stand 31. März 2020 - 7.56 Uhr

Die nachfolgenden Grafiken des Corona Resource Centers der Johns Hopkins University (JHU) in Baltimore stellen die aktuelle Entwicklung von Infektionsfällen weltweit sowie in Deutschland dar.

 

Ausserordentlich interessant ist nachfolgender Link, über den Sie zu einer Kartengrafik der Johns Hopkins University gelangen, die sehr engmaschig alle weltweiten Informationen integriert und ausspielt, sprich sich via Tracking ständig aktualisiert: https://coronavirus.jhu.edu/map.html

COVID-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts Stand 31. März 2020, 0 Uhr

Sendetermine (Stand 18. März 2020)

Viele Fragen der Medienvertreter beantwortete Professor Dr. Uwe Janssens in den vergangenen Tagen und informierte als DIVI-Präsident und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin zur aktuellen Coronavirus-Lage. Hier die voraussichtlichen Sendetermine:

Mi 18.03. 17:30 Uhr "SAT.1 NRW Nachrichten"
Mi 18.03. 19:30 "WDR Lokalzeit"
Mi 18.03. 23:10 ARD "Maischberger"
Do 19.03. 22:00 Uhr "ARD Kontraste"
So 22.03. 19.30 Uhr "WDR Westpol"
Di 24.03. 21:00 Uhr "ZDF Frontal 21"

WICHTIGE INFO: Stadt Aachen und die StädteRegion haben kommunales Abstrichzentrum eingerichtet

Um Arztpraxen und Krankenhäuser zu entlasten, hat die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen ein sogenanntes „Kommunales Abstrichzentrum“ eingerichtet. Dort können Menschen, die engen Kontakt mit einer nachweislich positiv getesteten Person hatten und Krankheitssymptome aufweisen, nach vorherigem Anruf unter 0241/5198-7500 (Mo-Fr, 08.00 -18.00 Uhr) auf das Coronavirus getestet werden. Achtung: Hier findet keine Beratung und Behandlung statt. Wie das Ganze funktioniert, erfahren Sie in diesem Video. Aktuelle Infos erhalten Sie auch unter: www.staedteregion-aachen.de/coronavirus

Aktuelle Schutzmaßnahmen des St.-Antonius-Hospitals

Besuchsverbot für alle Patienten

Das St.-Antonius-Hospital (SAH) hat in den vergangenen Tagen alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) beruhen, um Patienten und Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. Aufgrund der dynamischen Entwicklung entschließt sich das SAH, ab sofort einen generellen Besucherstopp für das Haus auszurufen. In dringenden Fällen können Ausnahmeregelungen getroffen werden. Patienten werden daher zunächst gebeten, wenn möglich ihre Angehörigen direkt über diese Maßnahme zu informieren. Sollte dies nicht möglich sein, dann kann ein Kontakt über die jeweilige Stationsleitung hergestellt werden.

Der Besucherstopp dient vor allem dazu, den reibungslosen Betrieb des Hauses zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass die Ansteckungsgefahr von außen in das Haus hinein unterbunden wird, damit Patienten und Mitarbeiter geschützt sind.

Absage von Veranstaltungen bis Ende März

Zudem hat der Koordinationsstab SARS-CoV-2 des St.-Antonius-Hospitals (SAH) den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts gemäß beschlossen, dass zunächst bis Ende März alle Veranstaltungen des SAH (Patienten-Infoveranstaltungen, Fortbildungen, Gesprächskreise) entfallen bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Häufig gestellte Fragen

Diese Informationen basieren auf den Publikationen des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de). Bitte klicken Sie zum Aufklappen des Textes auf die hellgrau unterlegte Schaltfläche.

Befolgen Sie einfache Verhaltensregeln, die auch bei einer Grippewelle Einsatz finden: Waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände. Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Hilfreich ist zudem ein bis zwei Meter Abstandhalten zu Personen, die eindeutige Symptome wie Husten oder Niesen zeigen.

Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit (= Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch) bis zu 14 Tage beträgt. Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, können jedoch auch bereits in der Inkubationszeit ansteckend sein.

Die Symptome ähneln der gewöhnlichen Grippe: Fieber, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen. Im weiteren Verlauf kommt es bei einigen Patienten zu Kurzatmigkeit sowie einer Lungenentzündung. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Durchfall und Erbrechen.

Bitte wenden Sie sich in einem Verdachtsfall nicht automatisch an Ihr Krankenhaus, sondern setzen Sie sich zunächst telefonisch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken! Vor allem in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen!

Ihr Hausarzt wird Ihnen telefonisch mitteilen, was zu tun ist.

Um Arztpraxen und Krankenhäuser zu entlasten, hat die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen ein sogenanntes „Kommunales Abstrichzentrum“ eingerichtet. Dort können Menschen, die engen Kontakt mit einer nachweislich positiv getesteten Person hatten und Krankheitssymptome aufweisen, nach vorherigem Anruf unter 0241/5198-7500 (Mo-Fr, 08.00 -18.00 Uhr) auf das Coronavirus getestet werden. Achtung: Hier findet keine Beratung und Behandlung statt. 

Als weitere Kontaktmöglichkeit steht Ihnen, insbesondere am Wochenende, die Kassenärztliche Notrufnummer 116 117 zur Verfügung, von wo aus man Ihnen gezielt weiterhelfen kann.

 

Man geht bislang davon aus, dass die Ansteckung in erster Linie über den Respirationstrakt, sprich über die Atemwege, passiert. Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Korrekte Händehygiene ist daher ein wichtiger Teil der Vorsichtsmaßnahme.

Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt.

Besonders gefährdet sind immunschwache Personen (z.B. Chemotherapie-Patienten oder Menschen mit angeborener Abwehrschwäche) sowie ältere Menschen.

Corona-Viren sind bereits seit den 60er Jahren bekannt und können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren (vor allem Säugetiere und Vögel). Neu ist Corona also nicht – neu ist lediglich der Erregerstamm, der sich derzeit verbreitet. Die Viren können verschiedene Krankheiten verursachen, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlich oder tödlich verlaufenden Krankheiten (wie z.B. SARS).

Nein, bislang gibt es noch keinen Impfstoff.

Mit einer Quarantäne soll eine weitere Ausbreitung des Virus so gut es geht verhindert werden. Aktuelle geht man davon aus, dass diie Inkubationszeit des Coronavirus bis zu 14 Tage beträgt. In diesen 14 Tagen steht das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Die sozialen Kontakte des Betroffenen sollten in diesem Zeitraum auf ein Minimum reduziert werden.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie in unserem Patienten-Info-Flyer Coronavirus-Infektion


Zur weiteren Information für Patienten mit Verdacht auf oder mit einer nachgewiesenen Coronavirus - COVID-19 - Infektion verweisen wir auf das neue Video von Professor Dr. med. Uwe Janssens.>>>SAH-Youtube

Für all diejenigen, die noch mehr Informationsbedarf haben sollten, bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine geeignete Playlist auf Youtube an:
>>>BZgA-Youtube

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