COVID-19

Aktuelle Schutzmaßnahmen des St.-Antonius-Hospitals

Eingeschränktes Besuchsverbot

Wir haben alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) beruhen, um Patienten und Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. In Anlehnung an die aktuelle Schutzverordnung der Landesregierung haben die Krankenhäuser der Städteregion Aachen beschlossen, die Besuchsregelung in allen Häusern weitgehend anzupassen. Auch für das St.-Antonius-Hospital (SAH) gilt daher ab Mittwoch, dem 20. Mai, folgende Regelung: im Zeitfenster zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr darf ein Patient pro Tag von einem Besucher für maximal 30 Minuten besucht werden. Patienten können zwei besuchsberechtigte Personen bestimmen, die im täglichen Wechsel Zugang erhalten. Zwingend notwendig ist dafür eine Besuchsberechtigung. Auch in Mehrbett-Zimmern ist immer nur ein Besucher zeitgleich zugelassen, daher können kleinere Wartezeiten auftreten.

Bitte nutzen Sie wenn möglich, das gesamte Besuchs-Zeitfenster zwischen 14 und 18 Uhr, um Wartezeiten kurz vor 14 Uhr zu vermeiden.

Keinen Besuch empfangen dürfen nach wie vor COVID-19-Patienten, -Verdachtsfälle und Patienten in der Notaufnahme. Besucher dürfen ihrerseits nicht an einer Atemwegsinfektion leiden, kein COVID-19-Verdachtsfall sein und nicht zu einem früheren Zeitpunkt bereits an COVID-19 erkrankt gewesen sein. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (keine Schals oder T-Shirts), Händedesinfektion und Einhalten der Abstandsregeln ist für alle Besucher absolute Pflicht. Wir bitten um Verständnis für die Maßnahmen, aber Kranke, die oft ein geschwächtes Immunsystem haben, sind bei einer Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährdet. Das trifft vor allem auch auf Patienten der Intensivstationen zu. Angehörige oder Freunde sollten daher eingehend prüfen, ob ein Besuch wirklich erforderlich ist. Eine Coronavirusinfektion kann bei Besuchern schließlich auch dann vorliegen, wenn sich keine Symptome der Krankheit zeigen.

Begleitpersonen in den Ambulanzen sollten auf das medizinisch Notwendige reduziert werden.

Absage von Veranstaltungen

Bis auf Weiteres finden keine Veranstaltungen im SAH statt.

Häufig gestellte Fragen

Befolgen Sie einfache Verhaltensregeln, die auch bei einer Grippewelle Einsatz finden: Waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände. Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Hilfreich ist zudem ein bis zwei Meter Abstandhalten zu Personen, die eindeutige Symptome wie Husten oder Niesen zeigen.

Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit (= Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch) bis zu 14 Tage beträgt. Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, können jedoch auch bereits in der Inkubationszeit ansteckend sein.

Die Symptome ähneln der gewöhnlichen Grippe: Fieber, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen. Im weiteren Verlauf kommt es bei einigen Patienten zu Kurzatmigkeit sowie einer Lungenentzündung. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Durchfall und Erbrechen.

Bitte wenden Sie sich in einem Verdachtsfall nicht automatisch an Ihr Krankenhaus, sondern setzen Sie sich zunächst telefonisch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken! Vor allem in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen!

Ihr Hausarzt wird Ihnen telefonisch mitteilen, was zu tun ist.

Alternativ können Sie Kontakt mit Ihrem zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen. Kommunales Abstrichzentrum Aachen/Städteregion: Tel.Nr. 0241/5198-7500

Als weitere Kontaktmöglichkeit steht Ihnen, insbesondere am Wochenende, die Kassenärztliche Notrufnummer 116 117 zur Verfügung, von wo aus man Ihnen gezielt weiterhelfen kann.

 

Man geht bislang davon aus, dass die Ansteckung in erster Linie über den Respirationstrakt, sprich über die Atemwege, passiert. Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Korrekte Händehygiene ist daher ein wichtiger Teil der Vorsichtsmaßnahme.

Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt.

Besonders gefährdet sind immunschwache Personen (z.B. Chemotherapie-Patienten oder Menschen mit angeborener Abwehrschwäche) sowie ältere Menschen.

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Mit SARS-CoV-2 sind insgesamt sieben humanpathogene Coronaviren bekannt.
Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).
Es gibt immer die Möglichkeit, dass Viren sich genetisch verändern. Mutationen verändern aber nicht automatisch die Eigenschaften des Virus.

Stand: 15.05.2020

Nein, bislang gibt es noch keinen Impfstoff.

Mit einer Quarantäne soll eine weitere Ausbreitung des Virus so gut es geht verhindert werden. Aktuelle geht man davon aus, dass diie Inkubationszeit des Coronavirus bis zu 14 Tage beträgt. In diesen 14 Tagen steht das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Die sozialen Kontakte des Betroffenen sollten in diesem Zeitraum auf ein Minimum reduziert werden.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie in unserem Patienten-Info-Flyer Coronavirus-Infektion


Zur weiteren Information für Patienten mit Verdacht auf oder mit einer nachgewiesenen Coronavirus - COVID-19 - Infektion verweisen wir auf das Video von Professor Dr. med. Uwe Janssens.>>>SAH-Youtube

Für all diejenigen, die noch mehr Informationsbedarf haben sollten, bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine geeignete Playlist auf Youtube an:
>>>BZgA-Youtube

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