Pflegeexperten

Unsere Pflegeexperten

Bestimmte Pflegethemen erfordern eine spezielle fachliche Expertise. Den pflegerischen Teams stehen im St.-Antonius-Hospital qualifizierte Pflegeexperten für folgende Bereiche zur Seite:
 

    Schlaganfall, Gehirnblutung oder Unfall – drei Ursachen, die zu einer Schädigung des zentralen Nervensystems führen können. Die Folgen sind meist schwerwiegend und können in Form von motorischen Störungen, Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen oder Wahrnehmungsstörungen zu Tage treten. Das Bobath-Konzept ist eine Behandlungsmethode für Patienten mit genau diesen Schädigungen und macht sich das Wiedererlernen der normalen Bewegungsfähigkeit zur Aufgabe. Dabei wird der Fokus auf die noch intakten individuellen Fähigkeiten gelegt und nicht auf die Einschränkungen oder Behinderungen.
    Bärbel Wohlert, Bobath-Pflegetherapeutin im SAH, hilft die Aktivitäten des täglichen Lebens zurückzuerobern, wie beispielsweise das Ankleiden, die Körperpflege sowie Essen und Trinken. Sie arbeitet mit unseren Patienten und unterstützt die Pflegenden in der praktischen Umsetzung des Konzeptes. Auf Wunsch können pflegende Angehörige vor der Entlassung schon in das Bobath-Konzept integriert werden. Das Pflegekonzept ermöglicht eine besonders rückenschonende und körperökonomische Vorgangsweise.

    Damit ist die Beobachtung von Bewegungsmustern und die Nutzung von noch vorhandenen Fähigkeiten bei Pflegebedürftigen gemeint, deren Bewegungskompetenzen stark beeinträchtigt sind. Ziel ist die Erhaltung und Förderung der Mobilität und dadurch die Stärkung der Selbständigkeit und des Kontrollvermögens. Monika Conzen ist Kinaethetics-Trainerin und unterstützt zielgerichtet bewegungseingeschränkte Menschen.

    Ein professionelles Schmerzmanagement steht den Patienten der operativen Kliniken mit Schwester Anja Eggermann als „Pain Nurse“ (= Schmerzschwester) und den Ärzten der Klinik für Anästhesie zur Verfügung. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin hat neben ihrer Fachausbildung in der Anästhesie und Intensivpflege eine zertifizierte Weiterbildung zur algesiologischen Fachassistenz erworben. Sie ist im SAH Eschweiler eigens für die Betreuung von Patienten mit katheter-und pumpengestützten Schmerztherapiesystemen zuständig.

    Das SAH verfügt über ein Wundmanagement bestehend aus einem interdisziplinären Team. Als feste Ansprechpartnerinnen betreuen Ute Kowalewski und Roswitha Schwenk chronisch und akut wunderkrankte Patienten auf der Grundlage individueller Therapiekonzepte, die sie mit dem stationären Pflegeteam und den Ärzten erarbeitet haben. Für die Planung der späteren Wundversorgung zuhause beraten sie Patienten und Angehörige und schulen sie in der Wundbehandlung. Zur Entlassung erhält der Patient einen Wundpass. In diesem sind alle wichtigen Daten für die weitere Versorgung aufgeführt.

    Die Versorgung und Betreuung der Patienten, die einen künstlichen Darmausgang angelegt haben, erfolgt über eine eigens ausgebildete Stoma-Pflegefachkraft. Diese wird im Bedarfsfall von den stationären Pflegefachkräften oder auch von den Ärzten des Krankenhauses angefordert. Die Aufgabe unserer Pflegeexpertinnen ist es, im Umgang mit dem Stoma zu beraten, anzuleiten und zu schulen. Das moderne Wundmanagement wird individuell für den Patienten ausgewählt und wundphasengerecht eingesetzt.Während des Klinikaufenthaltes steht die Stomatherapeutin mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen zur Seite, um den Patienten Schritt für Schritt zur selbstständigen Versorgung ihres Stomas zu führen. Die Stomatherapie informiert und unterstützt dabei, diesen neuen Lebensabschnitt positiv anzugehen.

    Mehr erfahren Sie in unserem Flyer zur Stoma- und Wundversorgung.

     

    Pflegedirektion

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