Apotheke

Apotheke des St.-Antonius-Hospitals Eschweiler

Liebe PatientInnen, liebe Angehörige,

von A wie Antibiotika bis Z wie Zytostatika versorgen wir Sie bei einem Aufenthalt im St.-Antonius-Hospital mit Arzneimitteln und Medizinprodukten. Neben dem St-Antonius-Hospital beliefern wir noch mehrere andere Krankenhäuser in der Region mit Arzneimitteln.

Unser Ziel ist es, dass Sie als Patient während Ihres Krankenhausaufenthaltes eine hochwertige und sichere Arzneimitteltherapie erhalten. Deswegen möchten wir Ihnen nachfolgend einen kurzen Einblick über die Leistungen unserer Krankenhausapotheke geben.

 

Unser Leistungsangebot

Wesentliche Aufgaben dieser Abteilung sind die Bestellung, Warenannahme, Rechnungsbearbeitung, fachgerechte Lagerung und Abgabe von Arzneimitteln, Medizinprodukte und Labordiagnostika. Unter Zuhilfenahme von modernster Technik erfolgt täglich die Belieferung der einzelnen Krankenhäuser mit Arzneimitteln. Pro Woche verlassen mehrere Tonnen Güter die Apotheke.

Derzeit versorgen wir neben dem St.-Antonius-Hospital vier weitere Krankenhäuser mit Arzeinmitteln und Medizinprodukten:

  • Städt. Krankenhaus Heinsberg
  • Hermann-Josef Krankenhaus Erkelenz
  • St.-Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen
  • Bethlehem-Gesundheitszentrum Stolberg

Medizinprodukte sind keine Arzneimittel, sie tragen vor allem auf physikalischem Wege zur Heilung des Patienten bei. Die Patienten des St.-Antonius-Hospitals werden von uns etwa mit Produkten zur Versorgung von Wunden, Kathetern, Spritzen und Nahtmaterial versorgt. Insgesamt hat die Apotheke über 650 verschiedene Medizinprodukte im Sortiment.

Nicht immer sind für alle Patientengruppen - wie z. B. Kleinkinder - Fertigarzneimittel in der gewünschten Dosierung verfügbar. Die Aufgabe dieses Bereiches besteht darin, speziell für diese Patienten passend dosierte Arzneimittel herzustellen (z. B. individuelle Herstellung von Kapseln für Kinder).
Die Abteilung ist mit Geräten zur Herstellung von sterilen Arzneiformen (Injektionslösungen, Augentropfen), aber auch von Dermatika (Salben, Cremes, Gele) sowie von Lösungen, Kapseln und Zäpfchen ausgestattet.

In dieser Abteilung werden spezielle Infusionen, Spritzen oder Pumpen zur Krebsbehandlung für jeden Patienten individuell unter strengen hygienischen Bedingungen hergestellt. Dies geschieht durch geschultes Personal unter optimalen sicherheitstechnischen Voraussetzungen. Ein Apotheker überprüft jede eingehende Anforderung und hält bei Unklarheiten mit dem verordnenden Arzt Rücksprache.

Über 20.000 Zubereitungen werden so für die versorgten Häuser im Jahr hergestellt.
Die Apotheke ist kompetenter Ansprechpartner für Ärzte und Pflegepersonal für alle Fragen zur Anwendung von Zytostatika z. B. zum sicheren Umgang mit Zytostatika, Kompatibilität, Dosierung, Verfügbarkeit neuer Zytostatika u.a.

Für Früh- und Neugeborene werden individuelle Rezepturen zur Totalen-Parenteralen-Ernährung (TPE) hergestellt, die über die Vene verabreicht werden. In der zentralen Zubereitung der Apotheke werden die Rezepturen mittels einer EDV errechnet, geprüft und mit Hilfe eines PC-gesteuerten Mischsystems unter strengen hygienischen Bedingungen hergestellt.
Die Zusammenarbeit mit den Ärzten und dem Pflegepersonal der Kinderkliniken bedeutet ein höchstmögliches Maß an Arzneimittel-Qualität für den Patienten.

Durch regelmäßige Prüfung der in der Apotheke und auf den Stationen vorrätig gehaltenen Arzneimittel wird sichergestellt, dass Arzneimittel zur Anwendung kommen, die eine dafür erforderliche Qualität aufweisen.
Jährlich werden über 600 Fertigarzneimittel und Ausgangsstoffe auf ihre Qualität überprüft.
Die Analytik von Ausgangsstoffen und von in der Apotheke hergestellten Arzneimitteln erfolgt im Labor der Apotheke mit modernsten analytischen Methoden. Weitere Aufgaben dieser Abteilung sind z. B. die Mitgestaltung von Therapiestandards und die Bearbeitung und Weitergabe externer Arzneimittelinformationen, die für die Therapie im Krankenhaus wichtig sind.

Klinische Pharmazie ist die pharmazeutische Betreuung des Patienten und aller Berufsgruppen der Klinik mit dem Ziel einer Optimierung der Arzneimittelanwendung am und durch den Patienten.
Zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit sind die ApothekerInnen sowohl für das ärztliche als auch das pflegerische Personal jederzeit zu allen pharmazeutischen Fragestellungen ansprechbar. So werden u.a. die Arzneimitteltherapie auf Neben- und
Wechselwirkungen überprüft oder Probleme bei der Anwendung und der Dosierung der Arzneimittel untersucht. Es werden Fragen z. B. zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen, zu Wechselwirkungen bei der Einnahme von mehreren Arzneimitteln, zu alternativen Applikationsformen, zur Gabe über Sonden, zur Haltbarkeit von Arzneimitteln sowie Fragen zu Rezepturen, individuellen Eigenherstellungen, Zytostatikazubereitungen etc. beantwortet.
Die Bearbeitung von Anfragen der Ärzte und des Pflegepersonals zur medikamentösen Therapie erfolgt mit Hilfe verschiedener Datenbanken und einer umfangreichen Literatursammlung. Über Rundschreiben und unsere den Häusern zugängliche Intranetseite werden Ärzte und Pflegepersonal aktuell über Rückrufe, Leitlinien, Mitteilungen der Arzneimittelkommissionen oder des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert.

 

 

 

Ihr Ansprechpartner

Jörg Gildehaus

Chefapotheker


Apotheke

des St.-Antonius-Hospitals

Merkurstr. 11-13
52249 Eschweiler

02403 8780 - 0

02403 8780 - 11

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Öffnungszeiten

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Sa (Notdienst) 09.00 bis 12.00 Uhr