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Verantwortungsvolle Achtsamkeit im SAH: Keinerlei Duldung von sexualisierter Gewalt durch Institutionelles Schutzkonzept

Das SAH legt größten Wert auf die Unversehrtheit seiner Patienten und Mitarbeiter. Hierzu zählt auch der Schutz vor sexualisierter Gewalt. Um dies zu gewährleisten hat sich das SAH basierend auf den Maßgaben des Bistums Aachen ein eigenes Schutzkonzept erarbeitet  - gemeinsam mit den Präventionsfachkräften Dr. Rita Cranen und Carmen Johnen sowie einer Arbeitsgruppe mit Mitarbeitern aus allen Bereichen des Hauses. Nach dem Motto „Vorbeugen ist besser als heilen“ liegt der Schwerpunkt auf der Prävention.

In einem Krankenhaus suchen Patienten aus allen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Erkrankungen auf vielfältige Weise qualifizierte Hilfe und fürsorgliche Begleitung. Aber auch die Mitarbeiter eines Krankenhauses sind als Menschen verletzlich und haben ein Recht darauf, dass ihre Persönlichkeitsrechte gewahrt werden.  Beide Gruppen dürfen daher zu Recht einen umfassenden Schutz erwarten. Gerade die sexuelle Selbstbestimmung stellt ein schützenswertes Gut des Menschen dar. Aufklärung und Information, Schulungen, Wissensvermittlung und ein hohes Maß an Offenheit und Achtsamkeit gegenüber jeglicher Grenzüberschreitung stellen die Grundessenzen dar für einen sensiblen und menschenwürdigen Umgang mit den Schutzbefohlenen im SAH.  

Alle Mitarbeiter und ehrenamtlich Tätigen werden zum Thema sexualisierte Gewalt verpflichtend sensibilisiert und geschult entsprechend den Empfehlungen der Caritas und des Bistums Aachen. Auch die neuen Mitarbeiter erhalten einen Verhaltenskodex als Dienstanweisung bereits am ersten Arbeitstag mit entsprechender Einweisung. Die kontinuierliche Entwicklung und Pflege einer verantwortungsvollen Achtsamkeitskultur zielt darauf ab, potentielle Täter und Täterinnen abzuschrecken. Mögliche Sanktionen reichen dabei von einer Abmahnung bis hin zur Kündigung und Strafanzeige. Kurz und knapp: „Im St.-Antonius-Hospital gibt es keinerlei Toleranz für Missbrauch“, so Geschäftsführer Elmar Wagenbach.

„Das Hinsehen und klare Benennen kritisch wahrgenommener Situationen ermöglichen die Veränderungen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“, sagt Carmen Johnen. Ein offener Umgang mit dem Thema sexualisierte Gewalt wird Achtung und Aufmerksamkeit nach sich ziehen. Das klare Regelwerk in Form des für alle Krankenhäuser verpflichtenden Schutzkonzeptes und die Schulungen werden helfen, dass im SAH Achtsamkeit, Respekt und Wertschätzung in und durch das Schutzkonzept gelebt wird.

Detaillierte Informationen zum Thema erhalten Sie in unserem Institutionellen Schutzkonzept.