Aktuelles

Fit für die Zukunft

Wir werden demnächst unser Erscheinungsbild verändern. Wie bereits berichtet, stehen dazu einige große und auch damit verbunden kleinere Baumaßnahmen an. Ziel dieses Gesamtmaßnahmenpaketes ist der Neubau einer Zentralen Notaufnahme (ZNA), einer neuen Radiologie, einer neuen Versorgungsapotheke und einer neuen Eingangshalle. Um Baumaßnahmen dieser Größenordnung realisieren zu können, bedarf es einiger Vorprojekte. Die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) wird in den Räumen der ehemaligen Küche und den Räumen der Pflegedirektion entstehen. Hierzu müssen noch Restnutzungen, wie z.B. die zentrale Regeneration des Speisenverteilsystems neu organisiert werden, damit diese Fläche zukünftig zur Verfügung steht. Auch muss der Bereich der Pflegedirektion innerhalb des SAH umziehen.

Die Speisenregeneration wird in Zukunft direkt in den Stationsküchen stattfinden. Um die hierfür notwendigen Flächen zu schaffen, müssen die Umkleiden der Stationen weichen und werden in einer Zentralen Umkleide (ZUK), die dann einen Wäschevollautomaten und über 1.000 Spinde beinhalten wird, umziehen. Die neue Zentrale Umkleide (ZUK) wird ihr „Zuhause“ im Bereich der neuen Eingangshalle finden. Die neue Eingangshalle wird sich dann zwischen dem Gebäude BH3 (mit der SAH-Kapelle) und dem heutigen Haupteingang befinden. Insgesamt wird dieser Neubau ein Erdgeschoss und zwei Obergeschosse haben. Die Außenhülle wird mit einer modernen Glasfassade gestaltet. Bevor die Baustelle für die neue Eingangshalle eingerichtet werden kann, ist die Sanierung der Nordfassade des Bettentraktes A notwendig.

Um die vertikale Versorgungsstruktur des SAH zu verbessern, werden in die neue Eingangshalle noch zwei weitere Aufzüge integriert, die das Haus vom 1. UG bis zum 8. OG erschließen. Zeitgleich erfolgt eine Sanierung des Gebäudes BH3 inklusive einer thermischen Fassadensanierung.

Neue Versorgungsapotheke

Im Park des SAH wird eine neue Versorgungsapotheke entstehen, die vom Höhenniveau dem Untergeschoss des Bettenhauses entspricht. In dieser neuen Apotheke wird ein sogenannter Versorgungsautomat stehen, der die jeweiligen Medikamenten vollautomatisch zusammenstellt. Daneben werden Lagerräume für die komplette medizinische Versorgung, wie z.B. Nahtmaterial, Infusionen oder sonstiges medizinisches Verbrauchsmaterial entstehen.

Neue Radiologie

Über der Versorgungsapotheke entsteht eine neue Radiologie, in der zukünftig alle radiologischen Geräte (Röntgen, CT und MRT) gebündelt werden. Aufgrund der enormen Entwicklung des SAH und damit auch der Radiologie 360 Grad, unserem Partner bei der Erbringung radiologischer Leistungen, ist eine Erweiterung des radiologischen Angebotes und eine Erneuerung der Geräte zwingend notwendig. Hierfür schaffen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen, damit unsere Patienten jederzeit, rund um die Uhr, weiterhin optimal versorgt werden.

Zentrale Notaufnahme

Seit dem 03.05.2021 wurden im SAH die Bereiche der chirurgischen und der internistischen Notaufnahme auf der Station 2B zusammengelegt, um die Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Organisation der Notaufnahmen in den Krankenhäusern zu erfüllen. Hier arbeiten die Ärztinnen und Ärzte aus den verschiedenen Abteilungen (Klinik für Innere Medizin, Chirurgie und auch Gynäkologie und Urologie) Hand in Hand zusammen, um unsere Patientinnen und Patienten interdisziplinär und interprofessionell optimal zu versorgen. Da schon jetzt absehbar ist, dass der Platz dauerhaft nicht ausreichend sein wird, wurde beschlossen, für diese wichtige Versorgungseinheit eine neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) zu bauen. Im Bereich der ehemaligen Küche und der heutigen Pflegedirektion wird auf einer Fläche von rund 1.600 qm eine hochmoderne Notaufnahme entstehen, die neben etlichen Untersuchungsräumen, einem Überwachungsbereich auch über zwei Schockräume mit Computertomograph verfügen wird. Die neue ZNA wird optimal an die Rettungswagenhalle und den Hubschrauberlandeplatz angebunden sein und ist über den Notfallaufzug direkt mit den Versorgungseinheiten des Herzkatheterlabors, der Intensivstation und dem Zentral-OP verbunden.

 

Selbstverständlich ist die ZNA auch fußläufig erreichbar und die Notdienstpraxis der niedergelassenen Kollegen wird in die ZNA integriert, damit die Versorgung unserer gemeinsamen Patienten mit einem gemeinsamen Tresen auch organisatorisch optimal geregelt ist.

Kosten und Zeitrahmen

Insgesamt sind die Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Mio. € kalkuliert. Für die Sanierung der Nordfassade des Bettentraktes A wurde von der Stadt Eschweiler bereits die Baugenehmigung erteilt und diese soll noch in diesem Jahr durchgeführt werden. Die Bauanträge für die Sanierung der Gebäude BH3 und den Bau der neuen Eingangshalle mit zwei neuen Aufzügen soll noch in diesem Jahr gestellt werden, sodass wir mit dem Beginn dieser Arbeiten Anfang 2022 rechnen. Im weiteren Verlauf des Jahres 2022 sollen dann die Bauanträge für die Maßnahme Versorgungsapotheke und Radiologie gestellt werden. Realistisch ist mit dem Beginn dieser Arbeiten eher 2023 zu rechnen. Mit dem Bauantrag für die neue zentrale Notaufnahme kalkulieren wir gegen Ende des Jahres 2023 und dann mit einem entsprechenden Baubeginn in 2024. Die weiteren Maßnahmen rund um diese Großprojekte werden kontinuierlich zwischendurch abgearbeitet.

Neues Logo

Das Erscheinungsbild des SAH wird sich deutlich verändern, was wir auch mit einem neuen Logo unterstreichen, welches der Modernität und dem Traditionsbewusstsein eines katholischen Krankenhauses gerecht wird. Bereits im Jahre 2018 wurde die rechtliche Organisationsstruktur des SAH zukunftsweisend in eine neue Trägerstruktur überführt. Seit diesem Zeitpunkt ist der Träger der SAH gGmbH die Stiftung katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul.

Aus der Historie von knapp 170 Jahren Hospital in der Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul und Mitgliedschaft im Caritasverband, ist es uns ein wichtiges Anliegen, diese Wurzeln in unserem Logo weiterzuführen. Weiterhin soll das Logo die dynamische Entwicklung des SAH kennzeichnen und offen sein für weitere Entwicklungspotentiale des Hospitals.

Unser Foto zeigt v.l. den Vorsitzenden des Kuratoriums, Dr. Paul Pütz, den Vorsitzenden des Stiftungsrates der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Pfarrer Michael Datené sowie  SAH-Geschäftsführer Elmar Wagenbach.