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Beste Versorgungsqualität bei Hüftfrakturen deutschlandweit: AOK-Untersuchung beschert St.-Antonius-Hospital Platz 1

„Passt auf, es könnte glatt sein!“ – Mit diesen Worten verabschiedete Gerhard M. noch seine Eltern im vergangenen Februar an seiner Haustüre, doch genutzt hat es nicht viel. Seine Mutter Hedda rutschte auf dem glatten Bürgersteig aus und stürzte. Sie zog sich eine Fraktur des Hüftgelenks zu. Eine Hüft-OP war unumgänglich für die 82-Jährige, die Schmerzen waren zu groß. Als Baesweilerin ging sie ins Eschweiler Hospital.

Dr. Oliver Heiber und Dr. Ture Wahner operierten sie und das mit großem Erfolg: Bereits nach einigen Wochen konnte Hedda M. ihre Krücken ablegen und sich wieder schmerzfrei und sicher auf ihren eigenen Beinen fortbewegen. Sie hatte keinerlei Komplikationen wie etwa eine Wundheilungsstörung, eine Lungenentzündung oder eine Thrombose. Solch ein komplikationsloser Krankheitsverlauf bei einer Operation ist auch heute keineswegs selbstverständlich – für eine 82-jährige Patientin erst recht nicht.  

Neues Messverfahren untersucht stationären und nachstationären Verlauf

Nicht nur über die Genesung von Hedda M. freuen sich die Chefärzte Dr. Oliver Heiber und Dr. Ture Wahner in diesen Tagen in der Orthopädie und Unfallchirurgie im SAH. Sie haben nämlich zudem ihrem Arbeitgeber, dem St.-Antonius-Hospital, den ersten Platz inmitten aller Krankenhäuser in ganz Deutschland beschert - was die Versorgung von Hüft-Frakturen angeht.

Die AOK hat mithilfe des speziellen QSR-Messverfahrens Daten von AOK-Patienten hinsichtlich der Qualität der Versorgung erhoben. Interessant ist, dass das QSR-Verfahren nicht nur die stationäre Behandlung unter die Lupe nahm, sondern auch die nachstationäre Behandlung. Denn ein Krankenhaus erlebt den Verlauf des operierten Patienten naturgemäß nicht mit und erfährt daher nie, wie der Genesungs- und Reha-Verlauf sich entwickelt haben.

Vonnöten: Sensibler Umgang mit Implantaten und Zeit für Beratung

Bei einer endoprothetischen Versorgung der Hüfte kommt ein Implantat zum Einsatz. Den aktuellen Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums für mehr Transparenz bei Medizinprodukten zu sorgen, begrüßen die Chefärzte der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie sehr. Zu den Endoprothesen, die Beide bei einer Hüftgelenksfraktur einsetzen, weiß Dr. Heiber: „Hier sind ein sehr sensibler Umgang und eine bewusste Auswahl vonnöten. Wir verwenden deshalb nur bewährte Implantate namhafter Hersteller. Die Prothesen müssen sich durch ihre Langlebigkeit und Nachvollziehbarkeit auszeichnen.“ Die Hersteller müssen seriös und langfristig am Markt etabliert sein: „Ihre Produkte müssen den gängigen Standards Rechnung zollen“, so Dr. Ture Wahner.

Neben den tadellosen Endoprothesen brauchen die Patienten aber auch ihren Willen, etwas Anstrengung – und Unterstützung. Um schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen, haben Heiber und Wahner deshalb die Infoveranstaltung „Flott fit, mach mit!“ etabliert. Schon im Vorfeld der Operation geben die Orthopäden, Anästhesisten und Reha-Ärzte wertvolle Infos zu dem gesamten Themenkomplex Endoprothetik – inklusive eines pragmatischen Gehstützentrainings. Sich als Arzt die Zeit nehmen für eine angemessene Beratung des Patienten vor der OP – auch das ist eine Rezeptur von Deutschlands bestem unfallchirurgischem und orthopädischen Versorger in Sachen endoprothetische Versorgung der Hüfte nach Fraktur. Er sitzt im Eschweiler Hospital.