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Dem Krebs „eins auf die Mütze geben“

„Onkomütze“ ist eine Interessensgemeinschaft handarbeitsbegeisterter Menschen. Die Idee dahinter: Patienten, denen durch eine Chemotherapie Haare ausfallen, erhalten kostenfrei eine gestrickte oder gehäkelte Mütze. Die ist nicht nur ein praktisches Accessoire, sondern auch ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung. Die Mütze und der Versand sind für Patienten kostenlos. Die Gruppe mit rund 1500 Mitgliedern organisiert sich über Facebook, sowohl im deutschsprachigen Raum als auch in den Niederlanden. Mit dazu gehören auch Anette Bensch und Alexandra Rodemann aus Herzogenrath, die am vergangenen Freitag Ärzte des St.-Antonius-Hospital trafen und dabei einige ihrer „Onkomützen“ präsentierten. „Ich freue mich sehr, dass wir eine weitere Unterstützung für unsere Patientinnen bekommen, die dadurch die schwierige Phase der Chemotherapie besser überwinden.“ erklärte Dr. Peter Staib, Chefarzt der Klinik für Hämatologie & Onkologie sowie Leiter des Euregio-Krebszentrums EKZ. „Ich freue mich ebenfalls“, so der gynäkologische Chefarzt Dr. Ion-Andrei Müller-Funogea. „Diese Mützen sind mit menschlicher Wärme aufgeladen. Das ist genau das, was unsere Patientinnen brauchen.“

(v.l.) Dr. Peter Staib, Annette Bensch, Alexandra Rodemann, Breast-Care-Nurse Marietta Kaßner und Dr. Ion-Andrei Müller-Funogea (Foto: SAH/ Paul Santosi)