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7. Rettungsübung und Schockraumtraining

Rettungskräfte bei der simulierten Versorgung von Unfallopfern während der 7. Rettungsübung auf dem Gelände der Feuerwehr (Foto: Fotostudio Strauch)

Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften

Eine beklemmende Szene: Verletzte liegen auf der Erde, blutverschmierte Körper, Menschen schreien um Hilfe. Was sich anhört wie eine Sequenz aus einem Horrrorfilm entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Simulation. Gottseidank, sollte man sagen, denn in Ausnahmesituationen Ruhe bewahren und ein professionell einstudiertes Programm abspulen ist die beste Vorsorge für echte Rettungseinsätze bei Unfällen oder im Katastrophenfall.

Zum siebten Mal fand am vergangenen Samstag die Rettungs- und Schockraumübung als Kooperation zwischen dem regionalen Traumazentrum im St.-Antonius-Hospital und der Feuerwehr der Stadt Eschweiler statt. Neben Referaten und Workshops übten die Teilnehmer das Zusammenspiel der beteiligten Rettungskräfte in einem realistischen Unfallszenarium. Dazu Dr. med. Oliver Heiber, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie im St.-Antonius-Hospital (SAH): „Das Besondere ist, das wir mit allen Berufsgruppen sowohl die Theorie als auch die Praxis, die zu einem Einsatz für die Versorgung und Rettung von Patienten gehört, hier gemeinsam durchführen und üben können.“ Auch Eschweilers Feuerwehr-Chef Axel Johnen begrüßt die regelmäßige Simulation von Rettungseinsätzen: „Hier geht es um die kameradschaftlich-freundschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal des St.-Antonius-Hospitals“.