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Woche der Wiederbelebung

"Die Zahnräder einer effektiven Laienreanimation und professionellen Reanimation durch den Rettungsdienst über die Postreanimationsbehandlung in der Notaufnahme bis auf Intensivstation müssen ineinander greifen. Die Tatsache, dass der Kreislaufstillstand zu 40% durch Laien beobachtet wird und die aktuelle Laienreanimationsrate nur bei 40% liegt (vgl. skandinavische Länder bis 70%), erfordert höhere Investitionen der Politik  in die Ausbildung der Laienreanimation. Eine hochwertige Herzdruckmassage muss durch das (Wieder-)Erlernen der Wiederbelebungsmaßnahmen in der Breite umgesetzt werden („Prüfen-Rufen-Drücken“). Nur wenn zu Beginn an eine effektive Laienreanimation eingeleitet wird, kann das Zahnrad der professionellen Postreanimationsbehandlung greifen, um die Überlebensraten mit günstigem neurologischen Outcome zu steigern," so Prof. Dr. Guido Michels, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin im SAH.

Im Rahmen der jährlich stattfindenden „Woche der Wiederbelebung“ im September veranstaltete das St.-Antonius-Hospital (SAH) auch einen speziellen Termin für die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eschweiler Stadtverwaltung. Mit gutem Beispiel voran ging Bürgermeisterin Nadine Leonhardt, die ihre Kenntnisse in der Thoraxkompression und der Anwendung eines Defibrillators nochmal auf den Prüfstand stellte.

Unser Foto zeigt von links SAH-Notärztin Dr. Heike Neuhaus, Feuerwehr-Frau Lea Strack, Bürgermeisterin Nadine Leonhardt und Prof. Dr. Guido Michels, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin im SAH. (Foto: SAH/Santosi)