Teamplayer auf Augenhöhe: Dr. medic. Ion-Andrei Müller-Funogea, Ph. D.

Neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie

Ab dem 1. Juli wurde das Chefärzteteam des St.-Antonius-Hospitals um einen herausragenden Gynäkologen verstärkt: Dr. medic. Ion-Andrei Müller-Funogea kehrt Düsseldorf den Rücken zu, um in Eschweiler zu starten.  Im Düsseldorfer Marien Hospital hat er zuvor als Chefarzt die Frauenklinik geleitet und dort ein zertifiziertes Kontinenz- und Beckenbodenzentrum aufgebaut, wie es ihm zuvor auch schon in Würselen gelungen war.

Sein Spezialgebiet ist die Urogynäkologie und dieses Expertenwissen wird künftig dem St.-Antonius-Hospital zu Gute kommen, ebenso seine langjährig erworbenen Operationskenntnisse im minimal-invasiven Bereich. Als einer der wenigen gynäkologischen Chirurgen in Deutschland operiert Müller-Funogea nach der sogenannten Petros-Goeschen-Methode, einem schonenden, weil die weiblichen Ressourcen erhaltenden Verfahren zur Rekonstruktion des Beckenbodens, überwiegend unter Erhaltung der Gebärmutter. Am St.-Antonius-Hospital möchte der neue Chefarzt der Gynäkologie zunächst interdisziplinär, also gemeinsam mit den Fachbereichen der Urologie und Chirurgie, das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum ausbauen.

Die bereits bestehende Kooperation des St.-Antonius-Hospitals mit dem Gesundheitszentrum Bethlehem in Form des „RegioNetzwerk für die Frau“ stellt für Müller-Funogea eine zukunftsweisende Kompetenzbündelung dar. Beeindruckt von der weitsichtigen Kooperation der beiden Häuser freut er sich als Chefarzt des St.-Antonius-Hospital auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Nur im Miteinander kann es gut gehen, so Müller-Funogea, der sich als Teamplayer versteht.

An der medizinischen Universität „Carol Davila“ in Bukarest verantwortet Dr. Müller-Funogea als Lehrbeauftragter zahlreiche wissenschaftliche Studien und brachte eine Vielzahl an wissenschaftlichen Veröffentlichungen heraus. Auch ein Patent ist auf ihn gemeldet: für ein chirurgisches Operations-Set, das für minimalinvasive Operationen mit der schonenden Petros-Goeschen-Methode zu nutzen ist.

Geboren und aufgewachsen ist Dr. Ion-Andrei Müller-Funogea in Bukarest, als Kind eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Elternhauses. Mit sechs Jahren wusste er schon, dass er Chirurg werden wollte. Tatsächlich studierte er Medizin in Bukarest und war zunächst als Allgemeinmediziner tätig, später auch als Notarzt. Von 1990 an wurde die Frauenheilkunde und Geburtshilfe sein Interessen- und Spezialgebiet. Auslöser dafür war das Erlebnis einer Geburt im Krankenhaus, bei der er assistierte.

Der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist glücklich verheiratet und Vater einer Tochter, die zu seiner großen Freude in seine Fußstapfen tritt und Medizin in Hannover studiert. Müller-Funogea fotografiert sehr gerne, kann Gitarre spielen und hört sehr gerne Musik. Musikalisch ist er dabei völlig offen: von Klassik über Jazz bis hin zu den aktuellen Charts.

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