HEUTE: Gefahr Aorta - Wenn die Bauchschlagader zur Zeitbombe wird

Einladung zur Informationsveranstaltung am 18.06. um 19:30 Uhr in Monschau

Ohne sie geht nichts. Mit einem Durchmesser von bis zu 2,5 cm ist die Hauptschlagader, auch Aorta genannt, das größte Blutgefäß im menschlichen Körper. Sie verläuft in einem Bogen vom Herzen zuerst durch den Brustraum, führt nach unten durch die Bauchhöhle und verzweigt sich dort in die beiden Becken- und später in die Beinschlagadern. Gerade im Bauchraum kommt es an der Aorta häufig zu Schwachstellen, die zu einer Aufweitung, also einem Aneurysma führen können.

Über die modernen Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung, ihre Erkennung und über die verursachenden Risikofaktoren spricht Professor Dr. Michael Gawenda am 18. Juni um 19:30 Uhr auf Einladung der AOK Rheinland/Hamburg in Monschau. Alle Interessierten sind sehr herzlich zu diesem kostenfreien Informationsabend in das Druckereimuseum Weiss, Am Handwerkerzentrum 16 im Industriegebiet Monschau-Imgenbroich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02472 982-101.  

Rund 250.000 Deutsche leben damit, mehr als 3000 von ihnen sterben jährlich daran. Oft überraschend, denn die gefährliche Aussackung im Bauchraum verursacht lange Zeit keinerlei Symptome. Gerade das macht sie so tückisch. Sie schlummert wie eine tickende Zeitbombe im Bauch des Patienten, die jederzeit platzen kann.

"Die Aorta arbeitet sozusagen – mit Hochdruck – an der Blutversorgung unseres gesamten Organismus und zwar rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, über viele Jahrzehnte“, erklärt Professor Dr. Michael Gawenda, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler und ergänzt: „Deshalb sollte man auf seine Hauptschlagader Acht geben, damit sie diese Aufgabe auch im hohen Alter noch zuverlässig ausführen kann.“

Empfehlung: Vorsorge

Männer sind gleich fünfmal so häufig betroffen wie Frauen. Ab dem 65. Lebensjahr sind es statistisch ganze 14 Prozent von ihnen, die mit dem Krankheitsbild leben. „Ich kann nur jedem dazu raten, seine Gefäße regelmäßig checken zu lassen“, sagt Professor Gawenda, „denn ambulante  Ultraschalluntersuchungen bei niedergelassenen Ärzten oder in der Klinik geben sehr schnell Aufschluss darüber, ob Handlungsbedarf besteht.“

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