Auf dieser Seite möchten wir denjenigen, die nach erläuternden Angaben suchen, Unterstützung geben. Hier soll nicht das Gespräch mit dem Arzt vorweggenommen werden, aber vielleicht fällt es Ihnen leichter, so informiert in das Gespräch mit Ihrem Arzt zu gehen.
Scheuen Sie sich keinesfalls, bei für Sie unklaren Erklärungen des Arztes nachzufragen. Vieles ist für die Sie behandelnden Ärzte so selbstverständlich, dass sie gar nicht daran denken, dass das bei Ihnen anders sein könnte.
Sollten Ihnen im Rahmen Ihrer Behandlung noch Begriffe begegnen, die wir hier nicht aufgeführt haben, so erweitern wir diese Liste gerne nach Ihrem Hinweis.
Schnittbildgebendes Verfahren: Durch Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommenen Röntgenaufnahmen, hier u. a. zur Beurteilung von Tumorabsiedlungen
Feingewebliche Untersuchung
Bei diesem Verfahren wird eine winzige radioaktive Strahlenquellen (Seeds) aus dem Nachlade- (Afterloading-)Gerät computergesteuert über Hohlnadeln (in Narkose) einzeln eingebracht, bis die errechnete Dosis erreicht ist. Die Bestrahlung selbst ist schmerzlos. Je nach Verfahren dauert sie bis zu 20 Minuten (Kurzzeit-Methode) oder bis zu mehreren Tagen (Langzeit-Methode).
Nach Ablauf der festgelegten Bestrahlungszeit werden Strahlenquelle und die Hohlnadeln aus dem Körper entfernt; von dem Patienten geht dann keine Strahlung mehr aus.
Wegen der geringen Reichweite der Strahlenquellen kann hier in einer gezielten Behandlung ein Vielfaches der Dosis verabreicht werden, die man sonst bei einer einzelnen Bestrahlung von außen gibt.
Feingewebliche Spezialuntersuchungen
Bei diesem Verfahren werden winzige radioaktive Strahlenquellen (Seeds), über Hohlnadeln millimetergenau innerhalb der Prostata verteilt. Dort verbleiben sie zeitlebens. Die Anzahl der nötigen Seeds richtet sich nach der Größe der Prostata. Die Nadeln selbst werden nach der Ablage wieder entfernt. Die radioaktive Strahlung der Seeds hat nur eine sehr kurze Reichweite; besondere Abschirmungen nach außen (z. B. eine Bleischürze) sind deshalb in der Regel nicht erforderlich. Unmittelbar nach Abschluss der Behandlung wird der Patient aus dem strahlengeschützten Bereich entlassen.
mittels Knopflochtechnik
Entfernung der Lymphknoten
- Entfernung der Becken-Lymphknoten
Schnittbildgebendes Verfahren, u. a. zur Beurteilung von Tumorabsiedlungen - ohne Röntgenstrahlen
Untersuchung auf Bakterien im Urin und in der Samenflüssigkeit
Bestrahlung von außen durch die Haut
Vollständige Entfernung der Prostata und der Samenblasen
Bei akutem Prostatakrebs sind prostataspezifische Eiweißmoleküle vermehrt im Blut zu finden.
durch Bauchschnitt
Bildliche Darstellung des Knochenstoffwechsels mittels radioaktiv markierter Substanzen, hier: zur Erfassung von Tumorabsiedlungen
Single- Photonen- Emissions- Computer- Tomographie:
Mittels rotierender Gammakamera räumlich aufgenommenes Szintigramm mit dreidimensionaler Darstellung, hier: zur besseren räumlichen Auflösung der Skelettszintigraphie
Ergänzende und unterstützende (Krebs-)Behandlung
Die radioaktiven Substanzen werden bei von tumorbefallenem Knochen vermehrt aufgenommen, sodass dieser von innen heraus bestrahlt wird.
Trans rektale Ultra sonographie
Ultraschall-Untersuchung der Prostata durch den Mastdarm
Krebsabtötende Medikamente durch eines (mono) oder mehrere Medikamente
Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen
ProstataKarzinomZentrum
Adresse:Dechant-Deckers-Str. 8
52249 Eschweiler
Telefon:02403 76 -1262
Sprechstunden:
donnerstags 15:00 bis 16:30 Uhr
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