Viele kennen sie noch aus dem Fernsehen, die kleine Ordensfrau im weiß-blauen Sari, die durch die ganze Welt reiste, um die Anliegen der Ärmsten immer wieder in den Blick zu rücken: Mutter Teresa. Sie ist eine moderne Fassung von St. Martin und St. Nikolaus, eine, die sich von der Not der Ärmsten hat ansprechen lassen und Licht in die Wellblechhütten und Herzen gebracht hat.
Sie hat den Ruf Jesu „Komm, sei mein Licht!“ vernommen und in die Tat umgesetzt. Patienten, wie auch Angehörige, lassen sich, besonders in den dunklen und schweren Stunden der Krankheit, von Mutter Teresa ansprechen. Sie erahnen, dass Gott sie nicht verlassen hat, sondern ihnen hilft, der Schwere zu tragen. Mutter Teresa verweist auf Jesus Christus und sagt uns: „Verzweifle nicht, Gott ist dir nahe und hilft dir.“
Solche Vorbilder wie Mutter Teresa, die uns auf das Wesentliche aufmerksam machen, braucht die Welt, meint Pfarrer Graaff, seit 2007 Krankenhausseelsorger in Eschweiler. Er konnte eine Reliquie der Mutter Teresa von ihren Ordensschwestern für die Kapelle des St.-Antonius-Hospitals erhalten.
Prof. Ludwig Schaffrath, der auch die Inneneinrichtung der Hospitalkapelle konzipierte, hat unentgeltlich einen würdigen und schlichten Reliquienschrein entworfen. Stefan Bücken, Silberschmied aus Herzogenrath-Kohlscheid, fertigte das Reliquiar nach Schaffraths Entwurf.
Die Öffentlichkeit konnte das Werk erstmals zum feierlichen Hochamt am Weihnachtsmorgen 2008 in der Hospitalkapelle in Augenschein nehmen.
Das Reliquiar gliedert sich in drei Teile: das Bild der seligen Mutter Teresa, darunter die eigentliche Reliquie (Haare und ein Stück Stoff aus ihrem Sari) sowie eine Echtheitsurkunde.
Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen
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