Führungsleitsätze

Präambel

Das St.-Antonius-Hospital hat einen gesundheits- und sozialpolitischen Auftrag zu erfüllen. Seine Einbindung in die Kirchengemeinde St. Peter und Paul beinhaltet gleichzeitig Verpflichtung und Herausforderung, die Arbeit, den Dienst auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes zu sehen. Dies bedeutet ein ständiges Bemühen, sich den wandelnden Anforderungen im Dienst am kranken und hilfsbedürftigen Menschen zu stellen, und zwar ohne Ansehen seiner Religionszugehörigkeit, Rasse, seines Geschlechtes, seiner Nationalität oder sozialen Herkunft.

Wir und alle für den Patienten!

Mit diesem Leitziel sehen wir all unsere Bemühungen um den kranken Menschen, der uns anvertraut ist. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dem Patienten nicht nur eine hochqualifizierte, medizinische und pflegerische Leistung zukommen zu lassen, sondern ihm durch verständnisvolle Zuwendung sichtbar zu machen, dass er in seiner ganzen Persönlichkeit mit seinen Wünschen und seinem Handeln als mündiger Partner von uns ernst genommen und unterstützt wird. Fachliches Können und persönliche Zuwendung geben dem Kranken das Gefühl der Sicherheit, des Vertrauens und der Geborgenheit.

Diese Aufgabe ist nur mit persönlich motivierten und engagierten Mitarbeitern zu erfüllen. Motivation und Engagement werden weitgehend bestimmt und geprägt durch die persönliche Haltung und das Vorleben derer, die in den einzelnen Bereichen unseres Hospitals Verantwortung tragen.

Führen heißt, anderen helfen, erfolgreich zu sein.

Der Mitarbeiter muss die Erfahrung machen können, dass er in unserem Hospital an seinem Arbeitsplatz wichtig ist und dass es hier eine Dienstgemeinschaft gibt, auf die er sich verlassen kann, in der er Stütze und Rückhalt findet.

Bei einem so personengebundenen und personalintensiven Dienstleistungsunternehmen wie dem Krankenhaus kommt der Befähigung zur Menschenführung eine zentrale Bedeutung zu. Aus dieser Erkenntnis heraus werden die nachstehenden Leitsätze als bindende Richtlinien allen Führungskräften des St.-Antonius-Hospitals vorgegeben.

Als Voraussetzung für die Übernahme von Führungsverantwortung in unserem Hospital gelten die Anerkennung der vorgenannten Grundsätze, loyales Verhalten gegenüber dem Dienstgeber sowie die Einhaltung der nachstehenden Leitsätze, an die sich auch das Kuratorium und der von ihm bestellte Krankenhausvorstand gebunden fühlen.

Leitsätze der Führungskräfte im St.-Antonius-Hospital

  1. Wir sind uns unserer Vorbildfunktion gegenüber den Mitarbeitern bewusst und richten unser dienstliches und auch privates Tun so aus, dass für die Mitarbeiter, aber auch für die Öffentlichkeit außerhalb des Krankenhauses die überzeugende Erfüllung unserer Dienstaufgaben sichtbar wird.
  2. Wir setzen uns mit den gesundheitspolitischen Entwicklungen auseinander und qualifizieren uns gegenüber unseren Mitarbeitern durch ständige Weiterbildung in Anpassung an zeitgemäße Erkenntnisse und Entwicklungen. Wir arbeiten sozialorientiert und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
  3. Wir fördern die fachliche Einarbeitung unserer Mitarbeiter durch berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung und unterstützen ihre menschliche Eingliederung durch regelmäßig geführte Mitarbeitergespräche, in denen wir Möglichkeiten zur Aussprache, Förderung und Entwicklung bieten.
  4. Wir betrachten unsere Mitarbeiter als mündige Partner und nehmen sie in ihrer Gesamtpersönlichkeit ernst. Wir arbeiten teamorientiert mit einem kooperativen Umgangsstil in einer Atmosphäre der Offenheit und des gegenseitigen Respekts auch im Konfliktfall.
  5. Als Voraussetzung für erfolgreiche Arbeit informieren wir die Mitarbeiter umfassend, verständlich und rechtzeitig, schaffen Gelegenheit zur Aussprache, beachten und fördern Anregungen und Kritik.
  6. Wir besprechen Arbeitsziele und Entscheidungen mit unseren Mitarbeitern, zeigen Zusammenhänge mit übergeordneten Zielen auf und begründen gegebenenfalls Entscheidungen, die nicht die Vorschläge der MitarbeiterInnen einbeziehen.
  7. Wir delegieren Aufgaben und Verantwortung, um Initiative und Verantwortungsgefühl zu wecken und die Identifizierung mit den Aufgaben zu fördern.
  8. Wir überwachen die Erfüllung und Qualität der Arbeitsziele und unterstützen unsere MitarbeiterInnen mit geeigneten Hinweisen und Maßnahmen.
  9. Unter dem Gesichtspunkt unserer Fürsorgepflicht versuchen wir, die positiven Möglichkeiten in unseren Mitarbeitern zu erkennen und zu fördern. Gute Leistungen von Mitarbeitern stellen wir innerhalb unseres Verantwortungsbereiches besonders heraus. Kritik, die immer konstruktiv sein sollte, sprechen wir persönlich und vertraulich an. Gegen Missstände gehen wir entschlossen vor. Unter Beachtung der Arbeitsziele gehen wir auf die Wünsche, Vorstellungen und Anregungen der Mitarbeiter im Zusammenhang mit Arbeitsorganisation, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsmitteln sowie Arbeits- und Urlaubszeiten ein.
  10. Wir fördern die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, den kirchlichen, sozialen und politischen Institutionen, die uns in unserer Arbeit unterstützen.
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