EUREGIO-GEFÄSS-KONFERENZ: "Unterdrucktherapie in der Wundversorgung"

Veranstaltungsort: Besprechungsraum im Euregio-Gefäß-Zentrum

Mittwoch, 06.12.2017 um 16:00 - 17: 00 Uhr

Fortbildungsveranstaltung der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie

Die Vakuumtherapie („negative pressure wound therapy“, NPWT) ist ein geschlossenes Wund- versorgungssystem insbesondere für große chronisch persistierende und akut komplizierte Wunden. Das System besteht aus einer elektronisch steuerbaren Pumpe und einem drainierenden Schaumstoffwundverband. Mittels einer luftdichten Abdeckung durch eine Klebefolie wird ein regulierbarer Unterdruck aufgebaut. Die NPWT sorgt für das Abfließen des Wundsekrets und soll die Durchblutung und den Heilungsprozess der Wunde fördern.

Die postulierten Vorteile für die Anwendung von Unterdruck in der Wundheilung werden gesehen in:

• Verkürzte Heilungsdauer bei chronischen Wunden

• Verkürzte Pflegezeit bei der Wundbehandlung

• Reduzierte Kosten für die Wundbehandlung.

Die Vielfalt der Einsatzgebiete der Vakuumtherapien erschwert die zusammenfassende Erfolgsbeurteilung des Einsatzes der Vakuumtherapie. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass eine abschließende Bewertung durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) noch aussteht.

Vor diesem Hintergrund möchten wir einen Überblick über die aktuellen Einsatzgebiete der Vakuumtherapie und deren technischen Möglichkeiten geben.

Referentin:

Agnes Szybak, Gebietsleiterin Klinik, Acelity / KCI Medizinprodukte GmbH

Bitte melden Sie sich per E-Mail an bei:

Silvia Schlösser, Sekretariat
egz@sah-eschweiler.de

 

 

 
St.-Antonius-Hospital Eschweiler
Dechant-Deckers-Str. 8
52249 Eschweiler
Tel.: 02403 76 - 0
Fax: 02403 76 -1119