Mit dem nicht operativen Verfahren der sogenannten Extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) werden zur Zeit jährlich ca. 200 Patienten in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie behandelt. Das Indikationsspektrum umfasst z.B. die Kalkschulter, den Fersensporn und den Tennis- oder Golferarm, aber auch die verzögerte Knochenbruchheilung oder Schmerzen der Achillessehne.
Es handelt sich hier um die Behandlung mittels gebündeltem Ultraschall, um z. B. eine Schulterverkalkung zu feinsten Partikeln zu zerteilen, die dann vom Körper aufgenommen, über das Blut abtransportiert und ausgeschieden werden.
An schmerzenden Sehnenansätzen (z.B. Tennisarm) können die Stoßwellen Reparaturprozesse einleiten.
Eine Stoßwelle ist als lauter Ton zu hören und wird als Schlag, etwa wie bei einem kleinen Hammerschlag empfunden. Die Häufigkeit der Stöße beträgt etwa 60 bis 300 pro Minute. Die Stärke wird nach individueller Notwendigkeit angepasst.
Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie
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