Als Angiographie bezeichnet man die Kontrastmittel-Untersuchung der Arterien.
Hierzu wird ein jodhaltiges Kontrastmittel in die Arterie direkt oder in eine Vene injiziert.
Bei der venösen Applikation wird das Kontrastmittel nach Passage der Lunge und der linken Herzkammer in den Körper gepumpt und dann die entsprechende Region untersucht. (venöse DSA)
Bei direkter Gabe in die zu untersuchende Arterie ist eine Punktion der Arterie (meistens in der Leiste) erforderlich.
Bei beiden Techniken wird die gewonnene Röntgenbildinformation computerassistiert ausgewertet.
Die Computertomographie ist ein röntgenologisches Schichtuntersuchungsverfahren mit rechnergesteuerter Auswertung.
Seit Einführung dieser Technik 1972 wurden mehrere Generationen von Geräten entwickelt. Zur Zeit beträgt die Untersuchungszeit für eine Schicht nur noch ca. 2-3 Sekunden. Die gesamte Untersuchungszeit für ein CT des Bauchraumes liegt bei wenigen Minuten.
Das Prinzip der Untersuchung besteht aus einer um den Patienten rotierenden Röntgenröhre, deren Strahlung gemessen wird; hieraus errechnet ein angeschlossener Rechner das Bild.
Die Doppleruntersuchung von Blutgefäßen gibt Auskunft über die Blutfuß-Richtung und Geschwindigkeit.
Das physikalische Prinzip besteht in der Aussendung von Ultraschallwellen, die von den fließenden roten Blutkörperchen reflektiert werden. Hierdurch entsteht eine Frequenzverschiebung die hörbar gemacht wird und der Bewegungsgeschwindigkeit entspricht.
Die Duplex-Sonographie mit farbcodierter Darstellung von Blutgefäßen ist eine Kombination der "normalen" Sonographie mit einer Bestimmung von Fluß-Stärke und Richtung in Blutgefäßen. Hierzu wird die Technik der Doppleruntersuchung prinzipiell benutzt.
Die Kernspintomographie (oder auch Magnetresonanztomographie) hat sich in den letzten Jahren als ein diagnostisches Verfahren bewährt.
Hierbei wird keine Röntgenstrahlung benutzt, auch wird auf Kontrastmittel verzichtet. In vielen Fällen sind durch diese neue Untersuchungstechnik gute Aussagen über das Gefäßsystem möglich.
Patienten mit einer Durchblutungsstörung der Beine leiden unter einer eingeschränkten Gehfähigkeit.
Diese Einschränkung ist durch eine belastungsabhängige Unterversorgung der Muskulatur mit Sauerstoff bedingt und es resultiert der typische Klaudikatio -Schmerz. Die erreichbare schmerzfreie Gehstrecke ist ein wichtiges Maß für das Stadium der Durchblutungsstörung. Zur einheitlichen Messung dieser Gehstrecke lassen wir unsere Patienten auf einem Laufband unter Aufsicht bis zur Schmerzgrenze gehen.
Die ermittelte Gehstrecke wird notiert. Dieser Wert dient zugleich auch als Kontrollwert bei jeder Therapie der Durchblutungsstörung.
Diese Untersuchung wird bei Krampfaderleiden und zur Kontrolle nach Thrombosen durchgeführt. Gemessen wird, mit einer auf die Haut geklebten Sonde, die Reflexion von Infrarotstrahlen in der Haut.
Durch ein Bewegungsprogramm des Fußes wird Blut über die Venen aus dem Bein gepumpt, hierdurch ändern sich die Füllung der Hautvenen und damit auch die Reflexion von Infrarotstrahlen in der Haut.
Die gemessenen Werte werden in einer Kurve aufgezeichnet und geben Auskunft über die Funktion des tiefen und oberflächlichen Venensystems.
Die Röntgenkontrastuntersuchung der Bein-Venen wird Phlebographie genannt. Beim stehenden Patienten wird ein Kontrastmittel in eine Vene am Fußrücken injiziert und der Abfluß des Kontrastmittels dann in mehreren Röntgen-Aufnahmen des Beines dokumentiert. So kann eine exakte Information über die tiefen Beinvenen und über die oberflächlichen Venen gewonnen werden.
Da ein jodhaltiges Kontrastmittel benutzt wird, ist es wichtig den Arzt über eventuell bekannte Schilddrüsen-Erkrankungen oder Allergien zu informieren.
Die bildgebende Sonographie hat sich in den letzten Jahren sprunghaft entwickelt. Das Grundprinzip ist dennoch geblieben.
In einem piezo-elektrischen Verfahren werden im Schallkopf Ultraschallwellen erzeugt und in das Gewebe gesendet. Hierbei sind im Schallkopf entweder viele Piezoelemente nebeneinander angeordnet oder ein Element wird hin und her geschwenkt. (Linear- bzw. Sektorschallkopf)
Die ausgesandten Schallwellen werden im Gewebe verändert und reflektiert. Aus dem empfangenen, reflektierten Signal wird dann eine Bild berechnet. Neue Geräte können sogar Blutströmungen in Gefäßen farbig darstellen.
Die Messung des Blutdrucks kann in bekannter Weise auch an den Beinen durchgeführt werden.
Beim Gesunden finden sich hier im Liegen etwa 10-20 mmHg höhere Blutdruckwerte als am Arm.
Gemessen wird an beiden Füßen der Druck in der Manschette, bei dem der Blutfluß in der Fußrückenarterie und der Innenknöchelarterie sistiert.
Diese Druckwerte sind wichtige Parameter auch im Verlauf einer Behandlung bei Durchblutungsstörungen.
Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen
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