Rehabilitation ist in Akutkrankenhäusern oft immer noch ein Fremdwort, obwohl aus zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen bekannt ist, dass (anders als meistens praktiziert) eine frühzeitig in allen Fachbereichen („fachübergreifend“) einer Akutklinik einsetzende Rehabilitation besonders effektiv ist und oftmals eine beschleunigte Wiedereingliederung der Patienten in seine häusliche und/oder berufliche Umgebung zulässt.
Dafür wurde der Ausdruck „Fachübergreifende Frührehabilitation“ geprägt.
Dies bedeutet, dass die rehabilitative Versorgung in einem Akutkrankenhaus (wie insbesondere im St.-Antonius-Hospital) unmittelbar nach Operation oder akutmedizinischer Behandlung beginnt (und zwar bei Patienten aller Kliniken).
Bereits unmittelbar nach stationärer Aufnahme in den Fachkliniken des Hospitals werden die Reha-Ärzte informiert und zu einer Rehavisite „vor Ort“ angefordert. Dabei werden von ihnen zusammen mit den dortigen Klinikärzten Rehabilitationsziele („was soll erreicht werden?“) und Rehabilitationsprognose („mit welcher Wahrscheinlichkeit werden die Ziele erreicht?“) definiert.
Dabei spielen Art der Erkrankung oder Lebensalter keine Rolle – entscheidend sind vielmehr die drei sogenannten „Rehabilitationskriterien“:
Abhängig von den jeweiligen Krankheitsbildern werden dann Therapeutenteams individuell aus allen Fachgruppen nach den Bedürfnissen der Patienten zusammengestellt und zum Einsatz gebracht.
Tägliche Teamgespräche dienen allen Beteiligten zum intensiven Meinungsaustausch und zur weiteren Koordination und Optimierung notwendiger Maßnahmen.
Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen
Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation
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52249 Eschweiler
Telefon:02403 76-1701