Das wunderbare Rohrleitungssystem

Seine feierliche Einführung nutzte Prof. Dr. med. Michael Gawenda für einen interessanten Einblick in seine Motivation als Mediziner und als Mensch.

Dass Michael Gawenda die Gremien des Hospitals mit seinem Lebenslauf überzeugen konnte, überrascht nicht: Schule, Zivildienst und Studium in Bonn. Verheiratet, drei Söhne Leon, Louis und Linus. Eine glanzvolle Karriere als Mediziner an der Uniklinik Köln. Facharzttitel, Zusatzqualifikationen, Lehrtätigkeit, zahlreiche Veröffentlichungen und die Berufung zum Stellvertretenden Klinikdirektor. So weit, so beeindruckend. Doch an diesem Nachmittag im Elisabethheim konnte man zudem erahnen, welche menschlichen Qualitäten zu seiner Einstellung geführt haben könnten.

In einem persönlichen Blick auf „sein“ Berufsfeld machte der neue Chefarzt deutlich, welche Grundsätze er bei seiner Arbeit verfolgt: immer die Sprache des Patienten sprechen, ihn so behandeln, wie man selber behandelt werden möchte, stets interdisziplinär denken, Talente fördern, Wissen und Empathie weitergeben, offen sein für Neues. Prof. Dr. Gawenda präsentierte sich als Mensch, der die christlichen Grundsätze des Hospitals nicht nur annimmt sondern leben möchte.

Dass er damit „der Richtige“ für den Chefarztposten sei, betonte der Geschäftsführenden Vorstand, Elmar Wagenbach in seiner Ansprache: „Ohne aus den Internas der Bewerbungsrunden erzählen zu müssen, kann ich Ihnen versichern, dass Herr Professor Gawenda alle Gremien mit einem überwältigenden Abstand zu seine Mitbewerbern überzeugen konnte“.

Kuratoriumsvorsitzender Pfarrer Michael Datené bestätigte dies, indem er Adolph Freiherr von Knigge aus seinem Benimmbuch von 1778 „Über den Umgang mit Ärzten“ zitierte: „Fordert die Not, dass du dich an einen Doktor wendest, so gib zuerst acht, ob der Mann gesunde Vernunft hat, ob er bescheiden ist, verschwiegen, fleißig, anhänglich an seine Kunst ist, ob er ein gefühlvolles, menschenliebendes Herz offenbart.“ Allerdings habe man nicht immer dann, wenn man ärztliche Hilfe brauche, auch wirklich die Zeit oder die Möglichkeit, Erkundigungen einzuholen, gab der Pfarrer zu, bevor er sich an die Zuhörer richtete: „Deswegen habe wir Ihnen diese Arbeit abgenommen. Und aus unserer Sicht entspricht Herr Prof. Dr. Michael Gawenda absolut dem, was uns Freiherr von Knigge empfiehlt.“

 

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