Organzentren

Die Bildung von Zentren lässt sich ganz überwiegend auf zwei Gründe zurückführen.

1. Die Spezialisierung
Sehr komplexe (z.B. onkologische Erkrankungen) oder selten vorkommende Erkrankungen sollen nicht an jedem Standort behandelt werden. Der Gesetzgeber fordert und fördert (krankenhausplanerisch) die Einrichtung von Behandlungszentren im Sinne von Kompetenzzentren, die sich auf die Behandlung spezieller Krankheitsbilder besonders gut verstehen. Die Spezialisierung geht meist einher mit einer strukturierten und verbindlichen interdisziplinären oder sogar sektorübergreifenden Zusammenarbeit, einer besonderen apparativen Ausstattung und nachgewiesener medizinischer Fachkompetenz.

2. Die Konzentration
Für Krankenhausbetriebe wird zudem eine medizinisch und wirtschaftlich sinnvolle Konzentration von gleichartigen Fällen (z.B. Endoprothetik) angestrebt. Die Zusammenfassung von homogenen Patientenkollektiven kann innerhalb eines Krankenhauses erfolgen oder überbetrieblich innerhalb eines Versorgungsgebietes. Medizinischer Vorteil: Eine große Zahl von Studien zeigt einen positiven Zusammenhang zwischen der Fallzahl und der erreichten Ergebnisqualität (sogenannter Erfahrungskurveneffekt). Betriebswirtschaftlicher Vorteil: Hier liegt die fundamentale Erkenntnis zugrunde, dass für den wirtschaftlichen Erfolg eine optimale Betriebsgröße erforderlich ist. Kleine Einheiten haben regelmäßig komparative Kostennachteile gegenüber großen Abteilungen. Durch die Zusammenlegung von homogenen Patientenkollektiven können die Kosten je Behandlungsfall gesenkt werden. (sog. Fixkostendegressionseffekt)

Eine Übersicht über unsere qualifizierten Organzentren erhalten Sie auf den nachfolgenden Seiten.

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