Internistische Notaufnahmestation

Chest-Pain-Unit

Zertifikat Chest Pain Unit - DKG

2017 wurde die Chest Pain Unit erfolgreich rezertifiziert

Effektivere und schnellere Versorgung internistischer Notfallpatienten gewährleistet

Als wesentlicher Baustein einer wegweisenden Patientenversorgung der Medizinischen Klinik gilt die Einrichtung der Internistischen Notaufnahmestation (INA) auf der Station 2B.

Diese führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Aufnahmeabläufe am St.-Antonius-Hospital und zu einer Konzentration der internistischen Notfallpatienten in einem gemeinsamen Überwachungsbereich. So werden Patienten möglichst schnell einer optimalen Erstversorgung und Diagnostik (Krankheitsfeststellung), aber vor allen Dingen auch Therapie (Behandlung) zugeführt. Durch den geregelten Ablauf können angemessene Therapieverfahren unmittelbar zum Wohle des Patienten zum Einsatz kommen.

Erstversorgung und Untersuchung aller internistischen und onkologischen Notfallpatienten finden in zwei umfassend ausgestatteten Untersuchungsräumen statt. Für das neue Konzept steht ausgebildetes Pflegepersonal zur Verfügung, welches eine Versorgung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Spezielle Kreislaufüberwachung für Patienten mit akuten Thoraxschmerzen

Für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgt zudem die Einrichtung einer Monitorüberwachung (z.B. kontinuierliche Kontrolle von Herzaktivität, Blutdruck und Atmung) und einer sogenannten integrierten „Chest-Pain-Unit“, die sich speziell Patienten mit akuten Thoraxschmerzen zuwendet. Der Station unmittelbar benachbart liegen moderne Herzkatheterlabore, in denen jederzeit akute Verengungen an Herzkranzgefäßen kathetergestützt (Balloneingriffe, Stents) behandelt werden können.

Rasche Entscheidung über diagnostische und therapeutische Strategie sowie stationäre Behandlungsbedürftigkeit

Über 24 Stunden ist ein Arzt ständig verfügbar, auch jenseits der Kernarbeitszeit, in der Nacht und am Wochenende. Täglich erfolgen Visiten durch den diensthabenden Oberarzt. Dieser entscheidet, ob die stationäre Weiterbehandlung des Patienten noch erforderlich ist oder ob die Behandlung ambulant oder durch den Hausarzt erfolgen kann, so dass Patienten im Einzelfall eine stationäre Behandlung erspart bleibt. Sie werden dann nach Durchführung erforderlicher diagnostischer Maßnahmen (z.B. Magenspiegelung, Herzultraschall, Belastungs-EKG) und mit eindeutigen Diagnose- und Therapieempfehlungen in die unmittelbare hausärztliche Versorgung übergeleitetet.

Ist hingegen ein längerer Klinikaufenthalt erforderlich, werden die Patienten in der Regel nach maximal 24 Stunden einer anderen Station zugewiesen und zur Weiterbehandlung verlegt.

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Leitender Arzt
Oberarzt Dr. med. Thomas Groß

Dechant-Deckers-Str. 8
52249 Eschweiler

02403 76 - 1501

02403 76 -1827

 
St.-Antonius-Hospital Eschweiler
Dechant-Deckers-Str. 8
52249 Eschweiler
Tel.: 02403 76 - 0
Fax: 02403 76 -1119