Kinderanästhesie

Kindern und natürlich auch ihren Eltern gilt unsere besondere Aufmerksamkeit und so werden Kinder auch als erste am Morgen operiert.

Bei Kindernarkosen ist unser größtes Anliegen, die Anästhesie für Kinder und Eltern so stressfrei wie möglich zu gestalten. Etwa 15 bis 20 Minuten vor der Narkoseeinleitung erhalten die kleineren Kinder in den meisten Fällen ein Zäpfchen mit einem Beruhigungsmedikament, bei größeren Kindern verwenden wir auch leichte Beruhigungstabletten.

Nach kurzer Zeit werden die Kinder sehr müde und verlieren ihre Angst. Während dieser Zeit bleiben die Eltern mit ihren Kindern zusammen. Die Kinder vergessen alles, was sich zwischen Einnahme des Medikaments und Erwachen aus der Narkose ereignet hat.

Für die Narkoseeinleitung im Kindesalter gibt es zwei Methoden. Das beliebteste und häufigste Verfahren ist die Maskeneinleitung. Dabei sollen die Kinder mit Hilfe einer Gesichtsmaske einen „Luftballon aufpusten“. Beim Einatmen wird über die Maske ein angenehm riechendes Narkosemedikament beigemischt, dass sie bereits nach wenigen Atemzügen einschlafen lässt.

Bei der zweiten Methode wird ein Medikament in die Vene gespritzt, dazu muss allerdings vorher ein Zugang (Kanüle) gelegt werden. Dieses Verfahren kommt überwiegend bei älteren Kindern zur Anwendung. Damit dies bei den kleinen Patienten nicht zum schmerzhaften Erlebnis wird, bekommen die Kinder ca. 1 Stunde vor der Operation ein Pflaster auf die Hand und den Unterarm geklebt, das ein örtliches Betäubungsmittel enthält und so das Legen dieser Kanüle schmerzfrei erfolgen kann. Wenn die Kinder schlafen, führen wir die Narkose entweder mit Narkosegas oder mit einem Medikament, das über die Vene gegeben wird fort. Bereits während der Operation erhalten die Kinder Medikamente gegen Schmerzen, die auch nach der OP noch wirksam sind, um ein schmerzfreies Erwachen zu gewährleisten.

Wenn die Kinder wieder wach sind, kommen sie zurück zu ihren Eltern und werden dann gemeinsam vom Pflegepersonal auf die Station gebracht.

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St.-Antonius-Hospital

Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen

Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin

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Priv.-Doz. Dr. med. Michael Dück, DEAA


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