St.-Antonius-Hospital
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Herzlich Willkommen im St.-Antonius-Hospital in Eschweiler
Wir und alle für den Patienten
Aktuelles
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Hier informieren wir Sie immer, wenn es Neues aus der Klinik für Innere Medizin gibt.

28.10.2009

"Chest-Pain-Unit"-Zertifizierung

Durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie erhielt das St.-Antonius-Hospital am 28.10.2009 die Zertifizierungsurkunde für die "Chest-Pain-Unit" (CPU)

Nähere Informationen hierzu lesen Sie bitte in unserem Journal 3-2009, S. 13 (s. hier)

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25.06.2009

Schnellste Übermittlung von EKG-Daten dank modernster Defibrillator-Geräte

Die Behandlung von Patienten mit Herzbeschwerden bis hin zum akuten Herzinfarkt ist inzwischen die häufigste Einsatzsituation für Notärzte nicht nur im Kreis Aachen. Bei etwa jeder vierten Einsatzfahrt sind Herzbeschwerden ausschlaggebend für den Notruf.

Rasches Erkennen der ursächlichen Störung und die Organisation einer zielgerichteten Weiterbehandlung stellen die wesentlichen Aufgaben für Notärzte bei solchen Einsätzen dar.

Nur eine enge Kooperation zwischen Notarzt und Krankenhausarzt kann eine möglichst rasche und zielgerichtete Weiterbehandlung des Patienten im Krankenhaus gewährleisten - umso wichtiger, dass nicht nur die Notärzte und Rettungsassisten ständig auf dem aktuellsten Stand der Notfallmedizin sind, sondern analog auch die Geräteausstattung auf die rasanten Fortschritte im medizintechnischen Bereich zum Wohle der Patienten abgestimmt ist.

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Ende Juni konnte nun für die Versorgung von Notfallpatienten im Kreis Aachen ein weiterer Meilenstein gelegt werden: Die Übergabe und Indienststellung von EKG-Defibrillator-Geräten der neuesten Generation, mit denen Notärzte am Einsatzort dank einer Zusatzfunktion, die im Elektrokardiogramm gemessene Herzstromkurve eines Patienten unmittelbar vom Einsatzort an die Notaufnahmestation des Hospitals senden können.

So war es kein Zufall, dass Dr.med. Joachim Habers, der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Aachen, in Abstimmung mit dem Dezernenten für Rettungswesen beim Kreis Aachen, Gregor Jansen, sowie dem Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am St.-Antonius-Hospital, Professor Dr. med Uwe Janssens, und dem Geschäftsführer des Hospitals, Elmar Wagenbach, ausgerechnet den 70. Geburtstag des 1985 tödlich verunglückten Dresdner Professor Dr. med. Andreas Grüntzig für die Übergabe neuester EKG-Defibrillator-Geräte wählte. Dieser hatte sich nicht nur schwerpunktmäßig der Erforschung der Herzkranzgefäße gewidmet, sondern gilt auch als einer der Pioniere der Entwicklung der Herzkatheter-Technik.

"Die Indienststellung dieser EKG-Defibrillator-Geräte der neuesten Technik ist ein weiterer enorm wichtiger Bestandteil im neuen Notfallkonzept, dass bereits mit der Inbetriebnahme mit der INA, der Internistischen Notaufnahmestation, vor fast einem Jahr eine weitere richtungsweisende Verbesserung erfahren hat," freute sich Elmar Wagenbach hinsichtlich der Geräte-Übernahme.

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Jetzt kann die Herzstromkurve (das Elektrokardiogramm, EKG) aus dem Gerät heraus in die Aufnahmestation des Krankenhauses als Telefax übertragen werden. Diese wertvolle Zusatzinformation ist jetzt schon vor Eintreffen des Patienten im Krankenhaus dort verfügbar; auf dieser umfassenden Informationsbasis kann die Weiterbehandlung im Krankenhaus noch effektiver und effizienter erfolgen.

06.09.2008

Neue Broschüre "intensiv" - Besuch der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt

Die Kostenbewältigung bleibt das beherrschende Thema im Gesundheitssektor. Dennoch entstehen innovative Ideen im St.-Antonius-Hospital auch durch Überlegungen, wie Patienten und Angehörigen nicht allein durch medizinische Fachkompetenz, sondern auch mit zielgerichteter Kommunikation geholfen werden kann. Die einfache, aber in ihrer Wirkung treffsichere Broschüre „intensiv“ hilft Angehörigen von Patienten, die auf der Intensivstation aufgenommen wurden. Sie erleichtert professionelle Arbeitsabläufe, bietet Erst-Orientierung und Sicherheit für alle, die mit der ungewohnten Situation fertig werden müssen.

Ulla Schmidt

Nachdem bereits die WDR-Lokalzeit vor kurzem über das beispielhafte Projekt berichtete, bildete sich nun auch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt am Samstag, dem 06.09.2008 vor Ort einen eigenen Eindruck.

Archivfoto

 

13.08.2008

Effektivere und schnellere Versorgung internistischer Notfallpatienten gewährleistet

Als weitere Ergänzung einer innovativen Patientenversorgung gilt die Umsetzung eines neuen Notfallkonzeptes im St.-Antonius-Hospital, Eschweiler, die Inbetriebnahme der Internistischen Notaufnahmestation (INA) am 13. August auf der Station 2B als Bestandteil der Medizinischen Klinik des Hospitals.

Diese neue Struktur am St.-Antonius-Hospital unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. U. Janssens und Oberarzt Dr. Stortz soll zu einer wesentlichen Verbesserung der Aufnahme- und Ablaufprozesse am St.-Antonius-Hospital führen. Ziel ist es, die Normalstationen im Aufnahmeprozess zu entlasten und sicherzustellen, dass die Patienten möglichst schnell einer optimalen Diagnostik, aber vor allen Dingen auch Therapie zugeführt werden.

Erstmalig wird nun eine bettenführende Aufnahmestation in die Behandlungsabläufe implementiert.

Hier werden die internistischen Notfall-patienten möglichst effizient und sicher durch den Aufnahmeprozess begleitet. Verbindlichen Diagnose- und Behandlungsstrategien folgend, wird nach frühestmöglichem Einsatz moderner Untersuchungsverfahren eine sichere Diagnose gestellt. Somit können adäquate Therapie-verfahren unmittelbar zum Wohle des Patienten zum Einsatz kommen. Erstversorgung und Diagnostik aller inter-nistischen und onkologischen Notfallpatienten finden in zwei umfassend ausgestatteten Untersuchungsräumen statt.

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Für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgt zudem die Einrichtung einer Monitorüberwachung und einer sogenannten integrierten „Chest-Pain-Unit“, die sich speziell Patienten mit akuten Thoraxschmerzen zuwendet.

Darüber hinaus ermöglicht diese neue Struktur, dass Patienten im Einzelfall eine stationäre Behandlung erspart bleibt und sie mit eindeutigen Diagnose- und Therapiekonzepten in die unmittelbare hausärztliche Versorgung übergeleitetet werden.

Für das neue Konzept werden erhebliche Personalressourcen zur Verfügung gestellt: zwei Assistenzärzte in der Kernarbeitszeit sowie ein zuständiger Oberarzt und eine Stationssekretärin. Die Pflege wurde ebenfalls auf die neue Situation ausgerichtet und wird die Patienten in diesem Bereich zu jedem Zeitpunkt professionell unterstützen. Über 24 Stunden ist ein Arzt ständig verfügbar, auch jenseits der Kernarbeitszeit, in der Nacht und am Wochenende.

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Pfarrer Dr. Andreas Frick, Kuratoriumsvorsitzender des Hospitals übernahm mit Assistenz des Krankenhausseelsorgers, Christoph Graaff, die Einsegnung des neuen Bereiches vor Aufnahme des Echtbetriebes am 13.08.2008. Professor Janssens, Chefarzt der Inneren Medizin (im Foto links), hatte sich zuvor bedankt bei allen, die zu der termingerechten Fertigstellung beigetragen hatten, hier besonders bei (im Foto von links nach rechts) Michael Deussen, dem Leiter der Haustechnik, bei seinem für die INA verantwortlichen Oberarzt Dr. Christof Stortz, Anja Eßer, der Beauftragten zur Qualitätssicherung in der Pflege sowie der leitenden Stationsschwester Monika Schwoll.

01.08.2008

Zweites Herzkatheterlabor eröffnet

Am Freitag, dem 1. August 2008 wurde der zweite Linksherzkathetermessplatz nach Einsegnung durch den Krankenhausseelsorger, Pfarrer Christoph Graaff, seiner Bestimmung über- geben.

             

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Professor Janssens und sein Team konnten in den vergangenen 3 Jahren die interventionelle Kardiologie stetig ausbauen. Patienten mit Herzinfarkten und anderen akuten Durchblutungsstörungen der Kranzgefäße werden seit fast 3 Jahren am St.-Antonius-Hospital rund um die Uhr von einem ausgewiesenen Expertenteam versorgt. Die hohe Akzeptanz der Klinik drückt sich in steigenden Untersuchungszahlen mit zuletzt fast 2500 Eingriffen an den Kranzgefäßen pro Jahr aus.

Der zweite Herzkathetermessplatz soll die Abläufe im Katheterlabor noch weiter beschleunigen und die schon jetzt sehr geringen Wartezeiten weiter verkürzen. Parallel dazu wird das Behandlungsspektrum auf die invasive Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen erweitert: Zukünftig können auch elektrophysiologische Untersuchungen am St.-Antonius-Hospital durchgeführt werden. Auch hierfür wurde ein modernsten Ansprüchen genügendes hochspezialisiertes Zusatzmodul angeschafft. Damit werden im St.-Antonius-Hospital alle kardiologischen Untersuchungen und Behandlungsmethoden außerhalb der Herzchirurgie angeboten.

Sämtliche Schrittmacher werden ebenfalls in diesem Herzkatheterlabor gemeinsam mit der Abteilung für Chirurgie implantiert, da der Raum die Anforderungen an einen Operationssaal voll und ganz erfüllt.

Spezielle Untersuchungen benötigen gut ausgebildete Spezialisten. Mittlerweile arbeiten im Team um Professor Janssens sieben Kardiologen mit jahrelangen Erfahrungen in nicht-invasiver und invasiver Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein Höchstmass an Kompetenz sorgt für eine optimale Versorgung der zum Teil schwer kranken Patienten.






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