Mikroskopierkurse 2010
Um Ärzten und anderem hämatologisch interessiertem Fachpersonal eine optimale Weiterbildungsmöglichkeit, angepasst an ihren Kenntnisstand geben zu können, bietet die Klinik für Hämatalolgie und Onkologie folgende Termine in 2010 an:
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22.03. bis 25.03.2010
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Mikroskopier-Grundkurs
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26.03. bis 28.03.2010
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Mikroskopier-Aufbaukurs
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Neue Behandlungsmöglichkeiten für Leukämiepatienten
Mit dem Zellseparator AS.TEC 204 von Fresenius steht der Klinik für Hämatologie und Onkologie in enger Zusammenarbeit mit der Nephrologie/Dialyse ab sofort die Möglichkeit zur Verfügung, bei onkologischen Patienten mit Leukämie das sog. Leukostase-Syndrom noch wirksamer zu behandeln. Bei Leukämie kommt es in 10 - 20% der Fälle zu einer so dramatischen Vermehrung der weißen Blutzellen (Leukozyten >100.000/µl) in der Blutbahn, dass die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtert und die Durchblutung lebenswichtiger Organe gefährdet wird. Die kleinsten Gefäße (Mikrozirkulation) werden dann buchstäblich durch die Leukozyten verstopft. Typische Symptome sind akute Atemnot bis hin zum Lungenversagen, Schwindel, Bewußtseinstrübung und Koma, Sehstörungen oder auch Herzinfarkt.
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von links: Professor Dr.med. Uwe Janssens, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Priv.-Dr. Dr.med. Peter Staib, Chefarzt der Klinik für Hämatologie/Onkologie, Priv.-Doz. Dr.med. Rolf Dario Frank, Leitender Arzt der Dialyseabteilung, Dipl. Betriebswirt Elmar Wagenbach, Vorsitzender Förderverein: Regionaler Onkologischer Schwerpunkt Eschweiler e.V
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Mithilfe eines Zellseparators wie dem AS.TEC 204 können nun gezielt die Leukozyten aus der Blutbahn entfernt und die Leukozytenzahl rasch und effektiv abgesenkt werden. Das ist Voraussetzung für die Wiederherstellung der normalen Organdurchblutung. Dieses in der Region einmalige Verfahren wird zur Überbrückung der Akutphase eingesetzt, bis die gleichzeitig begonnene Chemotherapie greift und zum verzögerten Abfall der Leukozytenzahl im Blut führt. Möglich wurde diese Anschaffung erst durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins: Regionaler Onkologischer Schwerpunkt Eschweiler e.V. Der Verein unterstützt die Arbeit der Klinik für Hämatologie und Onkologie am St.-Antonius-Hospital, und hier auch des Euregio-Brust-Zentrums und des ProstataKarzinomZentrums, um die umfassende Behandlung der krebskranken Patienten im Hospital kontinuierlich zu verbessern.
März 2010
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25 Jahre Klinik für Hämatologie / Onkologie in Eschweiler
Patiententag und Symposium am 07. und 08. November 2009
Nähere Informationen finden Sie in unserem Hospital-Journal 3/2009, S. 32-33 (siehe hier)
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Integriertes Zentrum für Onkologie und Palliativmedizin
Die zu Beginn des Jahres 2008 mit Privatdozent Dr. Peter Staib neubesetzte Klinik für Hämatologie und Onkologie des St.-Antonius-Hospitals wurde durch die Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) als „ Integriertes Zentrum für Onkologie und Palliativmedizin“ anerkannt.
Um diese Auszeichnung zu erlangen, mussten zahlreiche Voraussetzungen erfüllt sein, wie
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fachärztliche und fachpflegerische Qualifikationen für Onkologie und Palliativmedizin,
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eine eng vernetzte ambulante und stationäre Versorgung der Krebspatienten,
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eine integrierte Kooperation mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie ambulanten Pflege- und Hospizdiensten.
Weitere Auswahlkriterien waren
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Qualität der räumlichen Unterbringung im Hospital,
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psychologische und physiotherapeutische Begleitung,
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qualifizierte Schmerztherapie,
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kompetente Beratung in sozialdienstlichen Fragen,
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„Rund-um-die-Uhr“-Notfallversorgung,
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kontinuierliche Begleitung bis zum Lebensende,
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Teilnahme an medizinischen Studien sowie
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Ausbildung von Fachärzten, Fachpflegepersonal und Medizinstudenten.
Das Zertifikat wurde auf dem Jahreskongress der ESMO in Stockholm im September feierlich überreicht. Das St.-Antonius-Hospital befand sich dabei in einem erlesenen Kreis sowohl nationaler onkologischer Zentren wie die Universitätsklinik Hamburg und die Charité Berlin als auch internationaler Zentren wie (London, Hong Kong, Australien).