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GynGeb

Hier informieren wir Sie immer, wenn es Neues aus der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe gibt.

08.08.2008

St.-Antonius-Hospital unterstützt José Carreras Stiftung mit Stammzellspenden

Aufklärung zur Nabelschnurblutspende bei Anmeldung zur Entbindung

Schwangere werden immer häufiger mit dem Thema "Nabelschnurblut" konfrontiert - denn sie müssen entscheiden, was mit dem Nabelschnurblut ihres Neugeborenen geschehen soll. Noch viel zu häufig wird die Nabelschnur zusammen mit der Plazenta einfach entsorgt, obwohl sie reich an wertvollen Stammzellen ist.

Zum Zeitpunkt der Geburt befinden sich im Blut des Kindes und damit auch im Nabelschnurblut besonders viele Stammzellen. Ohne Risiko für Mutter und Kind kann Nabelschnurblut durch eine einfache Prozedur schmerzfrei direkt nach der Entbindung bzw. Abnabelung des Neugeborenen gewonnen werden.

Seit Ende der achtziger Jahre werden blutbildende Stammzellen hauptsächlich zur Therapie von Leukämien, wie auch von genetischen Erkrankungen - Immundefekten und seltenen Stoffwechselerkrankungen - verwendet. Auf Anfrage von Transplantationszentren werden die Stammzellpräparate Patienten weltweit zur Verfügung gestellt. Erfahrungen zeigen, dass Komplikationen nach Transplantation von Nabelschnurblut sehr viel seltener sind als nach der Gabe von Knochenmark.

Nun besteht auch für Frauen, die zur Entbindung in das St.-Antonius-Hospital kommen, die Möglichkeit der Nabelschnurblutspende, die zur Gewinnung von Stammzellen an das Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika

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weitergeleitet wird.

Informationsmaterial erhalten die Mütter bei der Anmeldung im Kreißsaal. Natürlich bestehen auch weiterhin Verträge mit den gängigen kommerziellen Stammzellbanken, falls von den Eltern eine Nabelschnurblutabnahme zur Einlagerung von Stammzellen gewünscht wird.

Weitere Informationen erhalten Sie im Kreißsaal der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St.-Antonius-Hospital unter der Rufnummer 02403/761240 oder im Internet unter www.stammzellbank.de.

Einen interessanten Kurzbericht zum Thema

"Stammzellenforschung verspricht Heilungschancen für gefährliche Krankheiten"

im Rahmen der Tagesthemen vom 07.04.2009 finden Sie hier.






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