Herzlich willkommen auf der Seite der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im St.-Antonius-Hospital Eschweiler.
Der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe stehen 45 Betten zur Verfügung. Die Unterbringung erfolgt in modern und freundlich eingerichteten Zimmern, denen ein separates Badezimmer mit Dusche angegliedert ist. In den Patientenzimmern sind Fernseher und Telefone vorhanden.
Abgedeckt wird das gesamte Leistungsspektrum der Frauenheilkunde. Es werden alle gutartigen und bösartigen Erkrankungen nach modernen Standards behandelt. Einen Schwerpunkt bildet die Therapie des Mammakarzinoms, die im Rahmen des Euregio-Brust-Zentrums erfolgt. Diagnostik und Therapie der Brustkrebserkrankung werden in enger Kooperation mit der Onkologischen Abteilung, der Radiologie, Pathologie, Strahlentherapie sowie der Abteilung für Plastische Chirurgie durchgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Diagnostik und Therapie von Inkontinenzbeschwerden.
Das St. Antonius-Hospital ist akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen.
Pro Tertial besteht die Möglichkeit, 24 Studenten im Praktischen Jahr im St-Antonius-Hospital auszubilden. Die Abteilung für Gynäkologie bietet im Rahmen des wöchentlichen Fortbildungscurriculums regelmäßige Fortbildungen zu gynäkologischen und geburtshilflichen Themen an.
In der gynäkologischen Abteilung werden alle gängigen Operationsverfahren angewendet einschließlich der minimal-invasiven Chirurgie, der Karzinomchirurgie und den vaginalen Operationstechniken.
Chemotherapien werden in Kooperation mit der onkologischen Abteilung unseres Hauses sowohl ambulant als auch stationär betreut.
Der Chefarzt verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung sowie die Ausbildungsermächtigung für Spezielle operative Gynäkologie.
Im Rahmen der Diagnostik stehen modernste Geräte für Ultraschall, geburtshilfliche Dopplersonographie, Mammadiagnostik und Urodynamik zur Verfügung.
Ambulante Operationen werden nach modernen technischen Methoden durchgeführt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem operativen Team, dem Pflegepersonal und der Narkoseabteilung.
In der geburtshilflichen Abteilung werden jährlich 700 Entbindungen betreut. Maßgeblich ist eine familienorientierte Geburtshilfe, die durch ein Team aus Hebammen, Beleghebammen, Geburtshelfern, Kinderärzten und den Schwestern der Wöchnerinnenstation unterstützt wird. Vor und während der Geburt bestehen die Möglichkeiten der Unterstützung durch Homöopathie, Akupunktur und Bachblütentherapie. Eine Gebärwanne für Wassergeburten steht zur Verfügung. Es stehen zahlreiche Möglichkeiten der Schmerzausschaltung zur Verfügung, darunter auch die Periduralanästhesie.
Die Betreuung der Wöchnerinnen erfolgt nach dem Konzept der integrativen Wochenbettpflege und der Möglichkeit des 24-h-Rooming-in. Durch Stillberaterinnen ist eine individuelle Stillhilfe garantiert, ein gesondertes Stillzimmer sichert Rückzugsmöglichkeiten. Es steht ein Familienzimmer zur Verfügung, so dass die Familie die ersten Tage zusammen erleben und genießen kann. Ansonsten erfolgt die Unterbringung grundsätzlich in Ein- oder Zweibettzimmern. Morgens und abends steht ein reichhaltiges Buffet zur Verfügung.
Bei den Neugeborenen können in den ersten Lebenstagen Untersuchungen wie das Stoffwechselscreening, Sonographie der ableitenden Harnwege und Neugeborenenhörtest durchgeführt werden. Bei Neugeborenengelbsucht ist die Therapie mit einer speziellen UV-Lampe möglich. Es besteht eine enge Kooperation mit der Kinderklinik in Stolberg, deren Oberärzte die Neugeborenen hier mitversorgen.
Im Rahmen der Geburtshilfe kooperieren wir mit dem in unserem Hause ansässigen „Storchenbiß“ (einem gemeinnützigen Verein, der Kurse rund um Schwangerschaft und Wochenbett anbietet), sowie mit den Hebammenpraxen „Kugelrund“ und „Storchengruß“. Angeboten werden hier verschiedene Geburtsvorbereitungskurse, Vorsorgen, Geschwisterschulung und Nachsorgen.
Es besteht eine enge Kooperation mit Psychotherapeuten und Psychoonkologen.
Durch Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst unseres Hauses ist es möglich bei besonderen häuslichen und sozialen Problemen individuelle Hilfestellung anzubieten. Kuren und Anschlussheilbehandlungen können von hier aus beantragt werden.