„Im Team gegen Krebs - So gut sind die neuen Behandlungszentren“
Unter diesem Titel veröffentlichte das Nachrichtenmagazin FOCUS in Heft Nr. 26 vom 28.06.2010 unter anderem eine Ärzteliste mit empfehlenswerten Experten für diverse Krebsarten.
Unter den aufgezählten Spezialisten für urologische Tumoren steht Professor Dr. med. Joachim Steffens als einziger Krankenhausexperte für die gesamte StädteRegion Aachen und weit darüber hinaus neben dem Klinikum Aachen. Professor Steffens kam zu dieser Nominierung, weil er laut bundesweiter Umfrage des FOCUS besonders häufig wegen seines medizinischen Könnens von Patienten und Kollegen genannt worden war. Hierbei stellen die aufgezählten Spezialisierungen: radikale Prostatektomie, Harnableitungen und organerhaltende Nierentumorchirurgie nur einen Ausschnitt aus dem Gesamtleistungsspektrum von Professor Steffens dar. Bei der Auswahl fand auch Berücksichtigung, dass der Professor sowohl onkologische Fachbeiträge veröffentlicht als auch an Studien teilnimmt und eigene durchführt, die den Patienten zugute kommen.
24.08.2009
Zertifikate erstmals auch für niedergelassene Kooperationspartner des ProstataKarzinomsZentrums Eschweiler
Das ProstataKarzinomZentrum Eschweiler (PKZ) ist seit 2 Jahren durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert.
Eine Besonderheit des Eschweiler Zentrums ist die Tatsache, dass seit Beginn des Bestehens die niedergelassenen Kooperationspartner gleichberechtigt mit einbezogen wurden. Interdisziplinär und sektorenübergreifend erfolgen bei der wöchentlichen Konferenz individuelle Therapie-Empfehlungen für jeden Prostatakarzinompatienten. An dieser Konferenz nehmen regelmäßig acht niedergelassene Urologen aus sechs urologischen Facharztpraxen der Region Aachen-Land, Düren, Jülich und Übach-Palenberg teil. So können Informationen aus erster Hand zu jedem einzelnen Patienten vermittelt und nach Konferenzentscheidung auch die Therapie-Empfehlungen gegenüber dem Patienten kompetent vertreten werden. Doppeluntersuchungen werden so vermieden und das Einholen von Zweitmeinungen ist nicht mehr erforderlich.
Die Anforderungen für eine Zertifizierung der niedergelassenen Praxen sind hoch und beinhalten neben der fachlichen Qualifikation, dem Vorhalten einer entsprechenden Praxisinfrastruktur und einer regelmäßigen Teilnahme an den Tumorkonferenzen auch die Ermittlung von Nachsorgedaten.
Die Verpflichtungen zur Qualität in Klinik und Praxis werden in Überwachungsaudits jährlich von der Deutschen Krebsgesellschaft kontrolliert.
Nach eingehender Überprüfung durch Fachexperten der Deutschen Krebsgesellschaft erhielten alle sechs mit dem Prostatakarzinomzentrum kooperierenden urologischen Facharztpraxen eine Zertifizierungsurkunde, die Herr Prof. Dr. J. Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, am 24.08.2009 den Urologen im Rahmen einer kleinen Feierstunde im St.-Antonius-Hospital überreichte. Dabei würdigte Herr Prof. Dr. Hoppe vor allem die bundesweit vorbildlichen sektorenübergreifenden Leistungen der niedergelassenen Urologen. Nur in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis können die auch von der Politik geforderten Kooperationen zum Wohle der Patienten sinnvoll umgesetzt werden.
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Presseinformation vom 15.04.2008
Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit, zu Gast im Hospital
Zertifizierung des ProstataKarzinomZentrums (PKZ) am St.-Antonius-Hospital als Vertrauen bildende Maßnahme gewürdigt
Mit ihrem Besuch machte die Ministerin deutlich, dass sie alle Bemühungen unterstützt, die es betroffnen Patienten ermöglicht, aus den angebotenen Therapien die auszuwählen, die ihnen aufgrund kompetenter Prüfungsmechanismen den größten Behandlungserfolg versprechen.
Eine optimale Behandlung sieht die Ministerin nur, wenn die strikten Grenzen zwischen stationärer und ambulanter Behandlung aufgehoben werden und die unterschiedlichen Fachbereiche zugunsten der Patienten zusammen arbeiten. Dafür sehe sie im ProstataKarzinomZentrum am St.-Antonius-Hospital - insbesondere mit der engen Einbindung niedergelassener Urologen - gute Chancen. Sie schloss sich damit auch der Forderung der Selbsthilfegruppen an - in der Feierstunde vertreten durch Josef Pagen aus Alsdorf - der nach seinen bisherigen Erfahrungen für den „Patienten als mündigen Bürger“ in ProstataKarzinomZentren einen partnerschaftlichen Umgang nach ausführlicher Aufklärung und interdisziplinärer Beratung erkennt.
Frau Schmidt misst der Zertifizierung - entgegen mancher Kritiker - eine große Bedeutung bei, da die Deutsche Krebsgesellschaft bekanntermaßen für einen hohen Anspruch an die Zertifizierungsanforderungen stehe. Mit der Zertifizierung solle nicht nur Qualität suggeriert, sondern Betroffenen die Gewissheit gegeben werden, dass hier zumindest fortlaufend daran gearbeitet werde, die bestmögliche Qualität in der Behandlung des Prostatakarzinoms zu erreichen. Auch die regelmäßige Rezertifizierung wertete sie als Instrument, den Patienten das Gefühl des Vertrauens in die gewählte Behandlung zu geben und zu erhalten.
Die Ministerin gratulierte den Verantwortlichen zu dem Selbstanspruch, weiterhin nach Qualität zu streben und damit Anlaufstelle zu werden für Menschen, die Qualität suchen.
Ulla Schmidt, die im Vorfeld schon ausführliche Informationen über das ProstataKarzinomZentrum eingeholt hatte, ließ es sich nicht nehmen, sich durch die wichtigsten Bereiche - die Strahlentherapie und den modernen Zentral-OP - führen zu lassen. Auch die seit ihrem letzten Besuch, anlässlich der Zertifizierung des Euregio-Brust-Zentrums sanierten Bereiche, die Interdisziplinäre Intensivstation und der Herzkathetermessplatz konnten sie davon überzeugen, dass das St.-Antonius-Hospital gut für die Zukunft und damit für seine Patienten gerüstet ist.
Die Ministerin versicherte, dass die Bundesregierung sich sehr wohl Gedanken mache, wie in Zukunft Krankenhäuser mit besonderem qualitätsbewusstem Engagement zugunsten der Patienten flexibel unterstützt werden können.
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Strahlende Gesichter bei der Gratulation der Bundesministerin für Gesundheit zum Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft. (von li.n.re.: Dr. med. Achim Dohr, Sprecher der beteiligten niedergelassenen Urologen, Jülich, Elmar Wagenbach, Geschäftsführender Vorstand, Pfarrer Dr. Andreas Frick, Kuratoriumsvorsitzender, Prof. Dr. med. Joachim Steffens, Leiter des PKZ, Dr. med. Uwe Maurer, Leiter der Strahlentherapie)
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Die Bundesministerin für Gesundheit machte ihre klaren Vorstellungen von Qualität deutlich.
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Josef Pagen, Alsdorf, begründete die Forderung der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe nach Einrichtung von Prostatakrebs-Zentren.
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Dr. med. Uwe Maurer informierte die Ministerin über die Behandlungsabläufe in der Strahlentherapie.
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Presseinformation vom 22.02.2008
Vorbildliches Behandlungskonzept mit niedergelassenen Urologen im ProstataKarzinomZentrum am St.-Antonius-Hospital, Eschweiler, bestätigt
Bundesweit wurden die ersten 12 Prostatakarzinomzentren zertifiziert
Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat nach dem Vorbild der Brustzentren ein Zertifizierungssystem für Prostatakarzinomzentren etabliert. Prostatakrebs ist die häufigste urologische Krebserkrankung des Mannes.
Auf der Basis international anerkannter wissenschaftlicher Leitlinien hat die Deutsche Krebsgesellschaft einen Anforderungskatalog für die Behandlung des Prostatakarzinoms erarbeitet. Die bundesweit ersten zwölf Zentren, die diesen Qualitätsansprüchen genügen, erhielten jetzt bei der Eröffnungsveranstaltung des 28. Deutschen Krebskongresses in Berlin am 20.02.2008 die Zertifizierungsurkunden.
Das ProstataKarzinomZentrum (PKZ) am St.-Antonius-Hospital unter der Leitung von Professor Joachim Steffens ist eines dieser zwölf zertifizierten Zentren. Das Eschweiler Modell hat Vorbildcharakter, weil neben der Urologischen und der Onkologischen Klinik sowie der Praxis für Strahlentherapie am St.-Antonius-Hospital erstmalig - bundesweit einmalig - sechs niedergelassene urologische Praxen als Kompetenzpartner in das Zentrum integriert sind. Des Weiteren gehören zum Zentrum Radiologen, Nuklearmediziner, Pathologen und Psychoonkologen, mit denen eine verbindliche Kooperation vereinbart wurde.
Durch die Zentrumsbildung wurde eine Brücke zwischen den niedergelassenen Urologen und dem Krankenhaus geschlagen, die für alle Beteiligten viele Vorteile bringt.
Einmal wöchentlich treffen sich alle an der Behandlung beteiligten Fachdisziplinen in der Prostatakarzinomkonferenz und erarbeiten gemeinsam eine Therapieempfehlung. Gleichzeitig bieten die gemeinsamen Treffen aller Fachexperten in der Konferenz ein Forum für Fort- und Weiterbildung. Alle Fachdisziplinen können hier voneinander lernen.
Die Vorteile für den Patienten liegen klar auf der Hand: Die interdisziplinär erarbeitete Therapieempfehlung schafft ein hohes Maß an Sicherheit und erspart dem Patienten das Einholen einer Zweitmeinung.
Im Zentrum ist der Zugang zu allen Bereichen der Krebsbehandlung für Betroffene, Ratsuchende und Handelnde gleichermaßen möglich. Von der Information, Prävention, Diagnostik und Therapie bis zur Rehabilitation oder Palliation findet der Patient alles an einem Ort.
Mit dieser qualitätsgesicherten Organisationsstruktur soll künftig eine flächendeckende onkologische Versorgung in Deutschland gewährleistet werden. Durch Zentrenbildung werden sich Synergien ergeben, die neben einer Verbesserung der Patientenbehandlung und einer Stärkung der interdisziplinären Kooperation auch ökonomisch sein werden. Voraussetzung ist die Integration aller direkt an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen. Alle Beteiligten müssen bereit sein, den derzeitigen Strukturwandel gemeinsam mitzutragen.