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Viele kennen Sie noch aus dem Fernsehen, die kleine Ordensfrau im weiß-blauen Sari, die durch die ganze Welt reiste, um die Anliegen der Ärmsten immer wieder in den Blick zu rücken: Mutter Teresa.
Sie war eine moderne Fassung von St. Martin und St. Nikolaus, eine, die sich von der Not der Ärmsten hat ansprechen lassen und Licht in die Wellblechhütten und Herzen gebracht hat. Solche Vorbilder wie Mutter Teresa, die uns auf das Wesentliche aufmerksam machen, braucht die Welt.
Sie hat den Ruf Jesu „Komm, sei mein Licht!“ vernommen und in die Tat umgesetzt.
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Die römisch-katholische Ordensfrau albanischer Herkunft war Gründerin des Ordens "Missionarinnen der Nächstenliebe" (1963), die nach ihren Ordensregeln niemals für Geld oder für Wohlhabende arbeiten. In Indien verehrte man die humanitäre Streiterin als "Engel der Armen". Wegen ihres Engagements für Alte und Kranke wurde sie in den Slums Kalkuttas auch "Engel der Sterbenden" genannt. Hier eröffnete sie 1949 die erste Armenschule. Mit ihrem Orden betreute Mutter Teresa bis Mitte der 1990er Jahre gemeinsam mit rund 10.000 Mitgliedern weltweit 160 Missionarsstationen. 1979 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und 2003 von der katholischen Kirche selig gesprochen. ( WHO'S WHO Online)
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Pfarrer Christoph Graaff, Krankenhausseelsorger in Eschweiler, konnte eine Reliquie der Mutter Teresa von ihren Schwestern für die Kapelle des St.-Antonius-Hospitals bekommen. Es ist ein großes Geschenk, eine solche Reliquie zu erhalten.
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Damit sie allen öffentlich zugänglich gemacht werden kann, hat Prof. Ludwig Schaffrath, der auch die Inneneinrichtung der Hospitalkapelle konzipierte, kostenlos einen würdigen und schlichten Reliquienschrein für dieses wertvolle Geschenk entworfen. Stefan Bücken, Silberschmied aus Herzogenrath-Kohlscheid, fertigte nun das Reliquiar nach Schaffraths Entwurf.
Die Öffentlichkeit konnte das Werk erstmals zum feierlichen Hochamt am Weihnachtsmorgen in der Hospitalkapelle in Augenschein nehmen.
Das Reliquiar gliedert sich in drei Teile: Das Bild der seligen Mutter Teresa, die eigentliche Reliquie, (Haare und ein Stück Stoff aus ihrem Sari) sowie eine Echtheitsurkunde.
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Krankenhauspfarrer Christoph Graaff stellte in seiner Predigt am Weihnachtsmorgen einen Zusammenhang her zwischen der Gewohnheit von Mutter Teresa, eine Stunde Anbetung des Allerheiligsten Altarssakramentes zu halten und der Anbetung der Hirten und Könige des neu geborenen Kindes von Bethlehem.
"Möge das Reliquiar wie ein Hinweisschild auf den Tabernakel sein, damit alle, die in unsere Kapelle kommen, zu Jesus Christus finden und aus der Begegnung mit ihm Kraft in Krankheit und Not finden", so Pfarrer Graaf.
Damit die Kosten für die Anfertigung des Reliquienschreins bezahlt werden können, bittet Pfarrer Graaff um finanzielle Unterstützung. Spenden können für diesen Zweck im Pfarrbüro St. Peter und Paul abgegeben oder mit dem Vermerk „Reliquienschrein“ auf das Konto Nr. 1223080 bei der Sparkasse Aachen Bank, BLZ 390 500 00 eingezahlt werden. (Spendenquittungen stellt das Pfarrbüro von St. Peter u. Paul aus.)