St.-Antonius-Hospital, Eschweiler, stellte sich ein weiteres Mal der Patientenkritik
Auf die Ergebnisse der hausübergreifenden und der speziellen Befragung der Brustkrebspatientinnen kann das Hospital stolz sein
Als vom Land NRW anerkanntes Brustzentrum ist das St.-Antonius-Hospital verpflichtet, jedes Jahr an der Befragung seiner Brustkrebs-Patientinnen durch das Soziologische Institut der Uni Köln teilzunehmen. Die Auswertung des Instituts ergab wieder ein Spitzenergebnis für das Team des Euregio-Brust-Zentrums (EBZ). Im Vergleich mit den inzwischen 51 Zentren des Landes, belegte das EBZ zum dritten mal in Folge Platz 1.
Sind Sie zufrieden, sagen Sie es anderen, wenn nicht, sagen Sie es uns!
Das St.-Antonius-Hospital startete im Frühjahr 2008 die zweite hausübergreifende Patientenbefragung auf der Grundlage des Befragungskonzeptes für Krankenhäuser des Diözesanverbandes Osnabrück.
Da die übrigen Krankenhäuser des Kölner Diözesanverbandes in diesem Jahr keine Patientenbefragung durchgeführt haben, konnte das St.-Antonius-Hospital sich nur mit den eigenen Ergebnissen des Vorjahres vergleichen.
Das Resultat kann sich sehen lassen.
43 % der im Befragungszeitraum - 14 Tage nach ihrem stationären Aufenthalt - angeschriebenen Patienten, machten von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Beurteilung abzugeben.
Die Auswertung wurde, wie im Vorjahr, durch eine neutrale Stelle - Abteilung für Pflegestatistik und Datenmanagement der Medizinischen Fakultät der Uni Witten/Herdecke - erstellt.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Zufriedenheit der Patienten in allen Bereichen noch weiter gesteigert werden. Insbesondere die Beurteilung der medizinischen Betreuung fällt wieder sehr positiv auf.
Der Anteil der Zufriedenheit mit dem fachlichen Können der Ärzte liegt bei 97,4 % und mit dem der Pflegekräfte bei 96,1 %.
Fazit: 99,2 % der beteiligten Patienten würden das St.-Antonius-Hospital weiterempfehlen, 91,4 % bewerten das Ergebnis der Behandlung und 93,6 % den Krankenhausaufenthalt insgesamt positiv.
... und wo bleibt die Kritik?
Neben dem Lob und der guten Bewertung hat die Befragung aber auch in diesem Jahr Verbesserungspotential aufgedeckt: Das Entlassungsmanagement konnte im Verhältnis zum Vorjahr zwar verbessert werden, dennoch sieht die Hausleitung hier weiteren Optimierungsbedarf. Auch im Bereich der Speisenversorgung zeigten die bereits umgesetzten Maßnahmen noch keinen durchschlagenden Erfolg bei der Patientenzufriedenheit, so dass weitere Projekte erprobt werden müssen.
Gewinner sind letztlich die Patienten
Das St.-Antonius-Hospital ist dankbar, dass so viele Patienten sich an der Umfrage beteiligt haben und so dem Hospital die Chance zu weiteren Verbesserungsmöglichkeiten geben. Auch in diesem Jahr wurden deshalb wieder stellvertretend für alle Patienten, die die Aktion unterstützt haben, drei von ihnen per Zufallsziehung durch das Seelsorgeteam des Hospitals ausgelost. Sie freuten sich über die Einladung zu einer kleinen Kaffeerunde mit dem Geschäftsführenden Vorstand, Elmar Wagenbach, dem Kaufmännischen Direktor, Michael Hanke und der Pflegedirektorin, Roswitha Brenner. Mit einer Präsentation informierte die Qualitätsmanagementbeauftragte, Astrid Lichtenstein, über die Vorgehensweise bei der Patientenbefragung und über die Ergebnisse. Mit je einem Scheck in Höhe von 100,00 € belohnte Elmar Wagenbach die Teilnehmer der Aktion.
|
|
|
v. li. n.re: Rowitha Brenner, Elmar Wagenbach, Detlef Neumann aus Hückelhoven, die Ehefrau des Teilnehmers Manfred Franzen aus Eschweiler, Astrid Lichtenstein, Michael Appun aus Titz, Michael Hanke
Foto: Marijke Düttmann
|