St.-Antonius-Hospital
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Herzlich Willkommen im St.-Antonius-Hospital in Eschweiler
Wir und alle für den Patienten
Euregio-Gefäß-Zentrum am St.-Antonius-Hospital geht neue gefäßerhaltende Wege
St.-Antonius-Hospital

Erste fenestrierte Aortenprothese in minimalinvasivem Verfahren (schonende und wenig belastende Operationstechnik) eingesetzt

Die neu entwickelte Prothese wurde einem 59jährigen Patienten eingesetzt, der nach Bauchaortenaneurysma (Gefäßerweiterung der Bauchschlagader) und mehreren Voroperationen als nicht mehr operierbar galt. Noch bis vor wenigen Jahren waren in diesem Fall nur offene, langandauernde und oft blutige Operationen mit vielen Risiken möglich, indem die Gefäßerweiterung mit einer Prothese bis kurz vor der Leistenbeuge überbrückt wurde. Kleinere Gefäßabgänge in dem Aneurysma-Bereich, die zum Beispiel für die Durchblutung des Darmes und anderer Bauchorgane sorgen, wurden unter Umständen dadurch verschlossen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen dieser Organe führen konnte. Aus diesem Grund hat man in den letzten 3-4 Jahren neue, sogenannte „fenestrierte“(gefensterte) Prothesen entwickelt.

Nur wenige Gefäßzentren in ganz Deutschland sind derzeit in der Lage, über kleine Schnitte in der Leiste diese neuen Prothesen durch die Leistenarterien in die erkrankten Stellen zu platzieren, so dass die Aneurysmen ausgeschaltet und wichtige Arterien dennoch erhalten werden können. Der Einbau dieser Prothesen ist verständlicherweise kompliziert und die Operation sehr teuer. Dennoch hat man sich im St.-Antonius-Hospital in Eschweiler dazu entschieden, diese Operationen anzubieten. Die Finanzierung übernimmt die Krankenkasse derzeit über ein Zusatzentgelt.

BrustbildMüller-klein

„Diese minimal invasive Therapie vieler Gefäßkrankheiten hat Zukunft, und ich bin froh, dass unsere Krankenhausleitung diesen Weg zum Wohle unserer Patienten mitgeht“, sagt Chefarzt Dr. Rudolf Müller, der die Klinik für Gefäßchirurgie des SAH Eschweiler seit 8 Jahren leitet.

Während die herkömmliche Operationsmethode dem Patienten eine Krankenhausverweildauer von 12 bis 20 Tagen abverlangt, konnte der am Freitag operierte Patient bereits am darauf folgenden Dienstag das Krankenhaus geheilt verlassen und sein alltägliches Leben wieder aufnehmen.






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