Traumazentrum Eschweiler sichert bestmögliche und schnelle Versorgung von Schwerverletzten

Qualitätsauszeichnung bestätigt hohe Effizienz des Netzwerkes

Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Qualitätszirkels trafen sich Ende Februar die Mitarbeiter aus den 16 im TraumaNetzwerk®EURegio Aachen kooperierenden Unfallchirurgischen Kliniken im St.-Antonius-Hospital Eschweiler. Im Qualitätszirkel erfolgte die Übergabe der Urkunden für die erfolgreiche Rezertifizierung des Netzwerkes. Im Weiteren wurde eine Fortbildungsveranstaltung zur besseren Verknüpfung von Rettungskräften/Notärzten und der aufnehmenden Klinik angeboten.

In Deutschland erleiden jährlich etwa 35.000 Menschen einen Unfall mit unmittelbarer Lebensbedrohung durch die Schwere der Verletzungen. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie hat durch die Initiative TraumaNetzwerk eine deutlich verbesserte Kooperation der unfallchirurgischen Kliniken untereinander und der Nutzung der jeweiligen Ressourcen erreicht.

Die Optimierung und bestmögliche Verknüpfung der einzelnen an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen ist die größte Herausforderung, um das kurze Zeitfenster zur Versorgung des Patienten optimal auszunutzen. Je länger die Versorgung eines schwerverletzten Patienten dauert, desto höher ist die zu erwartende Sterblichkeit. Der nächste Schritt der Arbeit im TraumaNetzwerk ist die Ausweitung der Prozesse des Krankenhauses mit Verknüpfung zu den Rettungskräften, um die Zeit die zwischen dem Unfallereignis und der Aufnahme in der Klinik verbleibt, ebenfalls bestmöglich zu nutzen und zu verkürzen. Hierzu führt das St.-Antonius-Hospital regelmäßig mit der Feuerwehr Eschweiler Rettungsübungen durch, in denen der Ernstfall vom Unfallereignis über die Rettung bis hin zur Übergabe im Schockraum des Krankenhauses mit der ersten Untersuchung und der Festlegung der weiteren Therapie von verschiedenen Teams geprobt werden kann. Eine solche Übung findet erneut am 21. März auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache Eschweiler statt. Hierzu sind ebenfalls die Kollegen aller regionalen unfallchirurgischen Kliniken herzlich eingeladen.

 

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