Neue Projekte im Euregio-Krebszentrum

Ernährung, Gehen und Tanzen

Den eigenen Körper wahrnehmen, seine Möglichkeiten erkennen und darüber das eigene Selbstbewusstsein stärken! Das Team das Euregio-Krebszentrums im Eschweiler St.-Antonius-Hospital ist immer auf der Suche nach Angeboten, die sich neben der reinen Medizin positiv auf Körper und Geist auswirken und - abseits von der Erkrankung - einfach Spaß machen und eine wertvolle Erfahrung sein können. Entstanden sind dabei neue Projekte und Workshops, die sich an alle Patienten und Angehörige des Euregio-Krebszentrums, des Euregio-Brust-Zentrums und des ProstataKarzinomZentrums richten. Die Teilnahme an den jeweiligen Veranstaltungen ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, sollten sich Interessenten frühzeitig in der onkologischen Ambulanz anmelden - vor Ort oder telefonisch unter 02403/76-1282.

Körperempfinden und Selbstempfinden durch Gehen
- eine Workshop-Serie zum Ankommen, Auftanken und Zu-Sich-Kommen

In Zusammenarbeit mit der Berliner Physiotherapeutin und Künstlerin Katja Münker veranstaltet das Euregio-Krebszentrum  eine Workshop-Reihe rund ums Gehen.

Vom Gehen vielleicht zum Tanzen, auf alle Fälle aber zu genussvollem Bewegen, begleitet dieses Projekt mit sanften Methoden: Feldenkrais, leichte Faszien-Massagen, Bewegungsimprovisation, Bewegungskomposition und Meditation. Es entsteht ein Raum für die freundliche Begegnung mit dem eigenen Körper und seinen feinen Impulsen. Auf diese Weise werden Körperbewusstsein, Kreativität und Bewegungsfreude geweckt. Außerdem kann sich auf der Basis von Achtsamkeit ein Ankommen in sich und in der Gruppe entwickeln.

Termine: 10. Dezember 2016, 14. Januar 2017, 18. Februar 2017, 06. Mai 2017,

jeweils von  10:00 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 16:30 Uhr.

Die Workshops können einzeln oder als Serie besucht werden.

Veranstaltungsort: Elisabethheim, St.-Antonius-Hospital

Leitung: Katja Münker, Bewegungs- und Feldenkrais-Lehrerin/Physiotherapeutin/Choreografin


Workshop Tanzen

Tanzen ist eine der ältesten Ausdrucksformen der Menschheit. Tanzen vereint Bewegung, Lebensfreude, Besinnlichkeit und vieles mehr. Tanzen bildet das Selbstbewusstsein und Körperempfinden und führt zur Ausschüttung von Glückshormonen, welche sich positiv auf Körper und Geist auswirken. Studien zeigen, dass Bewegung auch chronische Müdigkeit, Schlafverhalten sowie den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst.

Zu dem Tanzkurs können Patienten alleine oder gemeinsam mit ihrem Lebenspartner kommen. Geleitet wird der Workshop von Gaby Puhl, Tanzlehrerin und gleichzeitig examinierte Krankenschwester im St.-Antonius-Hospital. Vorkenntnisse und Tanzerfahrung werden nicht vorausgesetzt. Im Vordergrund steht der Spaß an Musik und Bewegung sowie am Zusammensein mit anderen Menschen.

Start ab 9. Januar 2017, immer montags von 19.00 bis 20.30 Uhr
Veranstaltungsort:
Deutsches Rotes Kreuz, Ausbildungsraum, Jülicher Str. 61, 52249 Eschweiler
Leitung: Gaby Puhl, Gesundheits- und Krankenpflegerin / Tanzlehrerin
Eine ärztliche Betreuung ist vorgesehen.

Ernährungssprechstunde

Was kann ich tun, wenn ich durch die Therapie appetitlos oder sehr geruchsempfindlich werde, mir übel ist oder meine Verdauung durcheinander kommt? Wie kann ich verhindern, dass ich ungewollt Gewicht verliere? Gibt es eine spezielle Ernährungsweise, die mich vor Krebs schützt?

Häufig folgen der Krebsdiagnose eine Chemotherapie, Strahlentherapie, Operation oder  Antihormonbehandlung. Diese Zeit kann für Körper und Seele sehr anstrengend und energieraubend sein. Der Krebs kann schwerwiegende Veränderungen im Stoffwechsel verursachen, die wiederum zu ungewollter Gewichtsabnahme, Übelkeit oder Widerwillen gegen Essen führen. Untersuchungen belegen, dass viele Patienten dann in eine Mangelernährung geraten: sie essen entweder zu wenig oder nicht das Richtige. Dadurch werden das Leben mit der Krankheit und die Therapie möglicherweise erschwert und die Lebensqualität sinkt. Oft nehmen unerwünschte  Begleiterscheinungen der medizinischen Behandlung zu, und nicht selten muss ihre Intensität reduziert werden.

Die Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten Therapie. Ziel dieses Angebots ist es daher, den medizinischen Behandlungsweg des Patienten zu unterstützen und zu ergänzen:

  • Individuelle Beratung, die einer Mangelernährung vorbeugt und den Therapieerfolg nachhaltig sichert
  • Praxistaugliche Ernährungsempfehlungen, die zur persönlichen Lebenssituation passen
  • Erkennen und Nutzen der eigenen Fähigkeiten und Potentiale, so dass die Lebensqualität des Patienten erhalten bleibt oder verbessert wird

Im Rahmen dieser Sprechstunde wird zum einen das Ernährungsverhalten untersucht, zum anderen werden Ernährungsprotokolle ausgewertet und die Körperzusammensetzung gemessen (Bioelektrische Impedanzanalyse BIA). Dies gibt Aufschluss über den Ernährungszustand des Patienten sowie den Erfolg der individuellen Maßnahmen.

Termine: Immer dienstags von 9 bis 16 Uhr
Informationen und Terminvergabe:
Tel. 02403/76-1282
Ort: Onkologische Ambulanz, 8. OG
Leitung: Kerstin Bernhardt, Dipl. oec. troph.

 

Herzlich willkommen!

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