Mitgliederversammlung „Sport und Gesundheit am St.-Antonius-Hospital Eschweiler e.V.“

Weiterhin positive Entwicklung

Positiv ist die Bilanz des Vereins „Sport und Gesundheit am St.-Antonius-Hospital Eschweiler e.V.“ – so die Darstellung von Norbert Schallenberg, 1. Vorsitzender des Vereins, der die Entwicklung des Vereins als Zeichen dafür sieht, wie der Rehabilitationssport im Verein in der Indestadt in der Nähe des Hospitals angenommen wird.

Inzwischen blickt man auf eine mehr als 25-jährige Historie im Rehabilitationssport am St.-Antonius-Hospital Eschweiler zurück - seinerzeit nahm der Rehasport seinen Anfang in einer eigenständigen Abteilung der Eschweiler Sportgemeinschaft und mündete schließlich in den heutigen Verein „Sport und Gesundheit am St.-Antonius-Hospital Eschweiler e.V.“.  

In 72 Rehasportgruppen trainieren regelmäßig mehr als 1000 Rehasportler, die den ambitionierten Verein entdeckt haben und regelmäßig unter Leitung speziell ausgebildeter Rehasport-Übungsleiter, Sportlehrer/-therapeuten und Physiotherapeuten trainieren..  Den größten Anteil an der Mitgliederentwicklung haben zweifelsohne die „Herzsportler“: An 20 Trainingsterminen in der Woche treffen sie sich in verschiedenen Gruppen, um Herz und Kreislauf zu trainieren. An 2 weiteren Terminen werden das Herz und vor allem auch die Beingefäße trainiert – Durchblutungsstörungen in den Beinen führen hier zu einer erheblichen Einschränkung der Gehstrecke – die Bewältigung des Alltags ist dadurch oft massiv erschwert. Rehasport wird darüber hinaus in zahlreichen Rücken-Trainingsgruppen angeboten – "Rumpf ist Trumpf“ ist hier die Devise. In diesen Gruppen wird vor allem die rumpfstabilisierende Muskulatur, die gesamte Skelettmuskulatur gekräftigt und gedehnt und Entspannungsübungen gehören ebenfalls dazu.

Die Angebotspalette des Vereins umfasst weitere Sportgruppen: in der „Lungensportgruppe“ haben Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen (COPD) wie Bronchitis und  Emphysem die Gelegenheit zu moderatem Ausdauertraining. Atem- und Entspannungsübungen sowie spezielle Dehnungsübungen gehören ebenfalls wie ein dosiertes Krafttraining in dieses spezielle Rehasport-Programm. Sport in der Krebsnachsorge, Sport für Parkinson-Betroffene und Sport bei Arthrose und Osteoporose sind weitere Rehabilitationssportangebote des Vereins. Bei Knie- und Hüftgelenksarthrose – auch nach bereits erfolgter Operation – ist ebenfalls die Teilnahme an speziellen Rehasport-Angeboten möglich.

Seinen ausdrücklichen Dank richtet der Vorsitzende Schallenberg an das Übungsleiter-Team, die mit viel Engagement und Herzblut ihre Trainingsgruppen betreuen und anleiten. Aber auch den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die über den Sport hinaus u.a. Exkursionen und Wanderungen organisieren, spricht Norbert Schallenberg seinen Dank aus.

Der Rehabilitationssport kann vom Arzt verordnet werden: die Krankenkassen beteiligen sich in der Regel an den Kosten. Bei Vorliegen bestimmter Indikationen ist die erneute Verordnung möglich – aber auch über die Verordnung hinaus besteht die Möglichkeit, weiterhin am Rehabilitationssport teilzunehmen – denn das ist trainingswissenschaftlich sinnvoll und sowohl ärztlicherseits als auch von den Krankenkassen als Kostenträger gewünscht, im Sinne der Gesundheitsförderung nachhaltig Herz und Kreislauf sowie die gesamten Muskeln zu trainieren.  Verordnungsformulare sind im Verein „Sport und Gesundheit am St.-Antonius-Hospital Eschweiler e.V.“ erhältlich.

Nähere Informationen und Beratung sind auch telefonisch möglich unter Tel. 02403/76-1155.

Neben den Sportangeboten werden darüber jährlich Kurse zum Erlernen der Herz-Lungen-Wiederbelebung angeboten zusätzlich zu den Notfallmanagement-Schulungen, die regelmäßig in den Herzsportgruppen erfolgen.

Auch über den Sport hinaus sind die Vereinsmitglieder  aktiv:  Wanderungen und auch Radtouren werden in Eigenregie organisiert. Gerade Wandern stellt ein ideales Training in Ergänzung zum Rehasport dar und stößt auf reges Interesse bei den Mitgliedern.

Vorträge zum Thema Ernährung, Training bei Herz-Kreislauferkrankungen o.ä. ergänzen die Angebotspallette des Vereins.

Einstimmig bei 1 Enthaltung wurde der Vorstand entlastet. Einstimmig bei einer Enthaltung wurden Norbert Schallenberg als 1. Vorsitzender und Dipl.-Betriebswirt Elmar Wagenbach als Geschäftsführer wieder gewählt.
Als Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr wurden Christel Weiß, Erna Bringmann und als Vertretung Hans Peter Schneider gewählt.

Die in den Sportgruppen gewählten  Gruppensprecher unterstützen die Vereinsarbeit im Sinne der Mitglieder:

Bringmann, Erna
Breinig, Gisela
Büchel, Heinz-Josef    
Büschbell, Konrad    
Contzen, Paul
Danowski, Reinhard
Eichhorn, Hans-Joachim
Forst, Karl    
Franken, Franz-Josef
Geller, Rosemarie    
Herzog, Theo    
Kohlhaas, Wilfied
Kreies, Josef
Launer, Peter
Lohmüller, Elke
Limpens, Hedi    
Mendez, Hedda    
Meschke, Iris    
Nitsche, Gabriele
Patzak, Krimhild
Roßkamp, Heribert
Schaffrath, Marlene
Schmitz, Herbert    
Schneider, Hans-Peter
Schwarz, Maria    
Uber, Willi    
Weiß, Christel    
Weniger, Martina
Wensing, Robert    
Werner, Jürgen    
Zentis, Arnold
Ziebarth, Gregor

 

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