Erfolgreiche Zertifizierung des EndoProthetikZentrums Eschweiler

Bestätigung von unabhängigen Experten

Seit Anfang Februar dieses Jahres haben Arthrose-Patienten in der Region mit dem EndoProthetikZentrum Eschweiler – kurz EPZ Eschweiler – eine von unabhängigen Experten geprüfte Adresse zur Behandlung der Arthrose mit modernster Endoprothetik. Durch die Erfüllung der Zertifizierungskriterien der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Unfallchirurgie, DGOOC, können sich die EPZ-Patienten auf ein Höchstmaß an Sicherheit im Bereich des künstlichen Gelenkersatzes verlassen.

Der künstliche Gelenkersatz – die Endoprothetik – durch eine Teil- oder Komplettprothese gilt als einer der größten Erfolge der modernen orthopädischen Chirurgie und bringt für die Patienten meist eine deutliche Steigerung der Lebensqualität mit sich. Umso wichtiger war es für Dr. Ture Wahner, den Leiter des EPZ Eschweiler und Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, hinsichtlich dieses ebenso komplexen wie sensiblen Behandlungsfeldes bereits bei der Auswahl der Zertifizierungsgesellschaft Zeichen zu setzen und auf ein sehr hohes Anforderungsprofil zu setzen, zu dem auch die Teilnahme  am  Endoprothesenregister Deutschland, ERPD, zählt. Denn die Erfahrungswerte dieses auf anonymisierten Daten basierenden Registers sollen unter anderem langfristig zuverlässig dazu beitragen, die Zahl der Wechseloperationen nach Möglichkeit zu reduzieren und die Ursachen für Prothesenwechsel besser zu erforschen.

Langjährige Erfahrung und breites Leistungsspektrum

Bereits seit 25 Jahren werden im St.-Antonius-Hospital Eschweiler künstliche Gelenke eingesetzt. Durch Weiterentwicklung der operativen Techniken und der von den Herstellern angebotenen Implantate konnte das Behandlungsspektrum der Klinik stetig vergrößert werden. Es steht heute ein breitgefächertes Behandlungsspektrum zur Verfügung. Das EPZ Eschweiler bietet Teil- und Komplettersatz von Hüft-, Knie- und Schultergelenken an. Neben etwa 280 Gelenkersatz-Operationen pro Jahr werden auch Wechseloperationen bereits vorhandener Endoprothesen durchgeführt.

Unverzichtbar für den optimalen Behandlungserfolg ist zudem eine individuell abgestimmte interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachkliniken des Hospitals.

Hüfte, Knie und Schulter

Die endoprothetische Versorgung des Hüftgelenkes umfasst eine Vielzahl von Prothesenmodellen einschließlich Kurzschaftprothesen. Die Verankerung erfolgt in zementfreier oder zementierter Technik. Die Operation wird, wenn möglich, minimalinvasiv durchgeführt. Zur Versorgung des Kniegelenkes steht ebenfalls ein großes Spektrum an Versorgungsmöglichkeiten zur Verfügung. Der Teilersatz bei Verschleiß nur des inneren oder äußeren Kniegelenkspaltes oder an der Kniescheibengelenkfläche wird  ebenso angeboten wie der komplette Oberflächenersatz bis hin zur achsgeführten Prothese bei instabiler Bandführung oder höhergradiger Fehlstellung. Auch für den Ersatz des Schultergelenkes bietet das EPZ Eschweiler ein den individuellen Erfordernissen angepasstes Konzept an. Es besteht die Möglichkeit vom einfachen Oberflächenersatz bis hin zur inversen endoprothetischen Versorgung bei Verlust der Rotatorenmanschettenmuskulatur.

Im Rahmen der Sprechstunden beraten die EPZ-Experten gerne über  die  individuell beste Therapiemöglichkeit. Aufgrund der jahrzehntelangen unfallchirurgischen Erfahrung führen die Ärzte der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie ebenso die endoprothetische Versorgung an frakturierten, also gebrochenen Gelenken aus. Ebenso gehört die operative Versorgung  von Frakturen im Umgebungsbereich einer Prothese - sogenannten periprothetischen Frakturen – zum festen Bestandteil des Leistungsspektrums.

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