Ehrenamtler zeigen Herz für Krebspatienten

Bastelgruppe sammelt 13.000 Euro für den Onkologischen Förderverein

Wie ein kleines Wunder ist es jedes Mal, wenn die ehrenamtliche Bastel- und Handarbeitsgruppe um Leiterin Marianne Beym ihren jährlichen Kassensturz macht: Stolze 13.000 Euro haben die Ehrenamtler durch den Erlös aus Oster- und Weihnachtsbasar sowie den regelmäßigen Verkaufsstand im Eingangsbereich des Krankenhauses erzielen können. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Restaurant „Akzente“ übergaben die Ehrenamtler jetzt die Summe an den Förderverein Onkologie Schwerpunkt Eschweiler e.V. 

Für ihr 25jähriges ehrenamtliches Engagement wurden Monika Gier und Magdalena Esser geehrt. „Die Beiden sind seit der Geburtsstunde des Basars dabei“, berichtet Gruppenleiterin Marianne Beym stolz. Auch sie selbst begeht im nächsten Jahr ihr silbernes Jubiläum als ehrenamtliche Helferin in der Bastelgruppe.    

 „So einen persönlichen Einsatz über fast 25 Jahre habe ich während meiner ganzen Zeit am St.-Antonius-Hospital noch nie gesehen“, lobte Elmar Wagenbach, Vorsitzender des Fördervereins und Geschäftsführender Vorstand des Hospitals, die ehrenamtlichen Helfer. „Das gilt sowohl für den Kopf der Gruppe als auch für das gesamte Team. Es ist einfach bemerkenswert, wie Sie seit Jahren immer wieder Einsatz auf allerhöchstem Niveau beweisen.“

Auch Privatdozent Dr. Peter Staib, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie und Leiter des Euregio-Krebszentrums, bedankte sich für das außerordentliche Engagement: „Besser kann man ein ‚Wir und alle‘-Gefühl gar nicht darstellen – es funktioniert nur gemeinsam und genau das leben Sie vor. Deshalb bringen Sie auch so Außergewöhnliches zustande“.  

Das gesammelte Geld fließt in verschiedene Projekte der Onkologie, die weit über die rein medizinische Therapie hinausreichen. Ein Herzenswunsch, den Klinikleiter Dr. Staib im Laufe des Jahres mithilfe der Spende realisieren möchte, ist die Anschaffung eines elektronischen Unterhaltungssystems für die Onkologische Ambulanz, über welches die Patienten Musik hören und Filme sehen können. „Viele Krebspatienten verbringen hier oft lange und anstrengende Behandlungstage“, schildert Staib. „Durch die Anschaffung eines solchen Entertainmentprogramms möchten wir ihren Aufenthalt noch etwas kurzweiliger gestalten.“ Des Weiteren soll das gespendete Geld für ein Software-Update des bereits vorhandenen Telemikroskopie-Systems sowie ein Trainingsgerät für die Isolierzimmer genutzt werden. Mit diesem könne der Patient unter Anleitung eines Physiotherapeuten vom Bett aus, Trainingseinheiten zur körperlichen Stärkung absolvieren.   

Alle Projekte werden allein durch Spendengelder getragen.

Wir bedanken uns von Herzen bei allen ehrenamtlichen Helfern für Ihren unermüdlichen Einsatz und das tolle Engagement zum Wohl unserer Krebspatienten! 

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