Aktion Saubere Hände: St.-Antonius-Hospital erhält erneut das Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände"

Ausgezeichneter Hygienestandard für alle Abteilungen

Das St. Antonius-Hospital wurde zum wiederholten Mal mit der höchsten Auszeichnung für praktizierte Händedesinfektion geehrt, dem Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ – und das sogar für alle Stationen für die Jahre 2018 und 2019. Für das Hygieneteam, bestehend aus Astrid Engels, Christina Kexel und Beate Metterhausen, und dem verantwortlichen Leiter und Ärztlichen Direktor, PD Dr. med. Alexander Bach, bedeutet die Zertifizierung ein weiterer Erfolg beim Kampf gegen multiresistente Erreger.

„Das erklärte Ziel ist, im Krankenhaus erworbene Infektionen zu verhindern“, erklärt Hygienefachkraft Astrid Engels. Klingt einfach, ist aber in der Realität ein intensiver, fortlaufender Prozess. Neben der Desinfektion von Instrumenten, Geräten und Flächen sowie der richtigen Entsorgung von Wäsche und Abfall, steht die Händedesinfektion im Fokus der ständigen Bemühungen. Denn Hände sind die Hauptüberträger der tückischen Krankmacher. „Es ist so eine Art Königsdisziplin, schließlich können Erreger nicht laufen und werden in den meisten Fällen mit Hilfe der Hände übertragen. Nur bei der richtig durchgeführten Händedesinfektion werden krankmachende Erreger von den Händen sicher entfernt“, sagt Astrid Engels.

Bewertet werden beim Gold-Zertifikat verschiedene Faktoren wie z.B die lückenlose Information der Krankenhausleitung über alle Hygienedaten, die durchgeführten Fortbildungen und Aktionstage sowie die Erhebungen zum Verbrauch von Händedesinfektionsmittel und die Verteilung der Händedesinfektionsmittelspender im Haus, aber auch das detaillierte und verständliche Aufklärungsmaterial für Patienten.

Regelmäßig werden in allen Bereichen Begehungen durchgeführt. Vor allem beim medizinischen Personal auf den Stationen wird die Einhaltung der Regeln für die Händedesinfektion bei der täglichen Arbeit durch Schulungen unterstützt. Die Ergebnisse dieser Beobachtungen lassen Rückschlüsse zu, inwieweit zum Beispiel Erkenntnisse aus Fortbildungen umgesetzt werden, bzw. ob es noch Wissenslücken gibt. Auf diese Art und Weise lassen sich am besten die geeigneten Maßnahmen zur Verbesserung der Händedesinfektion bestimmen.

Erst wenn diese qualifizierten Überprüfungen zwei Jahre in Folge durchgeführt werden und sich die dokumentierten Verbrauchsdaten für Händedesinfektionsmittel im oberen Viertel dessen bewegen, was andere Kliniken im Vergleich verbraucht haben, kann ein Gold-Zertifikat erteilt werden.

Seit einigen Jahren kämpft die „Aktion Saubere Hände“ als nationale Kampagne für die Einhaltung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Unterstützt wird die Aktion unter anderem vom Bundesministerium für Gesundheit. Sie richtet sich an alle Berufsgruppen, die an der pflegerischen und medizinischen Versorgung von Patienten beteiligt sind. Die Teilnahme ist freiwillig und nur wenige Krankenhäuser stellen sich den hohen Anforderungen für die Zertifizierung in Bronze, Silber oder Gold.

Das St. Antonius-Hospital hat bereits zum zweiten Mal das Gold-Zertifikat erhalten, dank der unermüdlichen Informationsarbeit des Hygieneteams, dem wir an dieser Stelle ganz herzlich zu dieser hochrangigen Auszeichnung gratulieren. Dank geht auch an alle Berufsgruppen auf den Stationen für die engagierte Zusammenarbeit.
Nur so konnte der Händedesinfektionsmittelverbrauch kontinuierlich gesteigert und die Einhaltung der Regeln zur Händedesinfektion verbessert werden. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, betont das Hygieneteam. „Sie beweist, dass wir alles dafür tun, damit unsere Patienten höchste Sicherheit vor Krankenhausinfektionen genießen.“

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