3000 Euro für den Onkologischen Förderverein

Golf-Benefiz-Turnier im Drei-Länder-Eck beschert ambulanten Krebspatienten Spende

Bis zu acht Stunden verbringen die an Krebs erkrankten Patienten in der Onkologischen Ambulanz des St.-Antonius-Hospitals, während sie geduldig ihre Chemo-Therapie erhalten. „Das sind lange, sehr anstrengende und auch langweilige Behandlungstage“ erklärt Privatdozent Dr. Peter Staib, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie sowie Leiter des Euregio-Krebszentrums. Um ihnen diese Zeit erträglicher zu machen, wünscht sich Staib schon lange ein elektronisches Unterhaltungssystem für die Onkologische Ambulanz. Darüber können die Patienten Musik hören, ins Internet gehen oder Filme sehen. Die Erfüllung dieses Herzenswunsches rückt nun näher durch eine Spende von 3000 Euro, die vier Lions-Club-Mitglieder ins SAH brachten.

Die Mitglieder der Lions-Clubs Eschweiler-Stolberg und Maastricht Mondial hatten im Sommer 2017 mit dem belgischen Golfclub Mergelhof einen Benefiz-Golf-Tag veranstaltet, an dem 6000 Euro erspielt wurden. „Eine tolle Sache im Sinne der europäischen Idee“, sagte Dr. Frank Schlegel, Präsident des Lions-Clubs Eschweiler-Stolberg und hofft mit dem Maastrichter Lions-Clubs-Präsidenten Jos Hu und dessen Vorgänger Wolf M. Meyer auf weitere jährliche Benefiz-Wiederholungen im Drei-Länder-Eck. Neben der Onkologischen Ambulanz erhält auch der Förderkreis für krebskranke Kinder Aachen 3000 Euro, überreicht vom Vorsitzenden des Lions-Clubs-Hilfswerkes Eschweiler-Stolberg, Lutz Wiesenmüller.

 Hospitalvorstand Elmar Wagenbach dankte als Vorsitzender des Fördervereins Onkologie besonders den ehrenamtlich Tätigen, die das Golf-Turnier begleiteten, ob als Waffelbäcker, Tombola-Losverkäufer oder Getränkeverkäufer vor Ort. Wagenbach erläutert auch das Selbstverständnis des Onkologischen Fördervereins: „Der Patient soll bei uns keine Nummer oder Diagnose sein, er ist immer noch ein Mensch.“ Mit dem elektronischen Unterhaltungssystem für die Onko-Ambulanz werde der Komfort auf jedem einzelnen Behandlungsplatz enorm verbessert, und zwar für jeden einzelnen schwerkranken Menschen.

 Das, was die Krankenkassen nicht finanzieren, versucht der Förderverein zu ermöglichen. Über 30 Jahre lang gibt es den Verein schon, der durch rund 100 zahlende Mitglieder und viele kleinere und größere Spenden Unterstützung erfährt. „Wir konnten und können so die Behandlung unserer krebskranken Patienten im Hospital kontinuierlich verbessern“, so Privatdozent Dr. Peter Staib. So konnten etwa transportable Trainingsgeräte für schwerstkranke Patienten angeschafft werden, denn Sport verbessert die Lebensprognose. Auch in ein Telemikroskop zur Online-Diskussion von Blutbildern wurde investiert.

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