„Da sein, wenn die Nacht kommt!“ - Der Ehrenamtliche Seelsorge-Bereitschaftsdienst in der Nacht am St.-Antonius-Hospital sucht Verstärkung

Kennenlerntag am Samstag, den 1. Juli

Das Team der hauptamtlichen Seelsorger am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler ist dabei, den Freiwilligendienst ehrenamtlicher Seelsorger für die Nacht auszubauen. Damit in der Nacht Kranke mit ihren Anliegen, sowie Sterbende und deren Angehörige nicht alleine bleiben, werden weitere freiwillige ehrenamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen für diesen besonderen Dienst gesucht.

Wer kann sich melden?

Menschen, für die es Sinn macht, aus ihrem christlichen Glauben und ihrer Menschenliebe heraus Kranken und Sterbenden zu beizustehen, damit diese auf ihrem letzten Weg nicht alleine bleiben.


Wie sieht dieser Dienst aus?

Die Dienstbereitschaft umfasst eine Nacht im Monat in der Zeit von 20 Uhr bis 8 Uhr. Es geht darum, da zu sein, Kontakt zu halten, zuzuhören, auszuhalten und auf Wunsch zu beten. Für diese Gespräche ist in etwa die Zeit bis 22.00 Uhr vorgesehen. Ist es bis dahin ersichtlich, dass die Nacht ruhig verlaufen wird, liegt es im Ermessen des ehrenamtlichen Seelsorgers, der ehrenamtlichen Seelsorgerin ob er die Nacht in Rufbereitschaft zuhause oder aber im Krankenhaus verbringt.

Wie wird der ehrenamtliche Seelsorger, die ehrenamtliche Seelsorgerin, auf den Dienst vorbereitet?

An sechs Ausbildungswochenenden werden die Freiwilligen auf ihre seelsorgerische Tätigkeit vorbereitet. Ausgangspunkt ist der Bewerber selbst. Warum hat er sich für diese Aufgabe entschieden? Wie ist er auf seinem Lebensweg mit Krankheit, Tod und Trauer konfrontiert worden? Wie geht er mit damit um? Die „Selbstvergewisserung“ ist nötig, damit der ehrenamtliche Seelsorger nicht nur den Menschen, zu denen er gerufen wird, die nötige Sensibilität entgegenbringt, sondern auch ein Rüstzeug erhält, die schwierigen Situationen ertragen und aushalten zu können. Unterstützt wird dieser letzte Aspekt mit Reflexionen zum eigenen Glauben. Der nächste Schritt der Ausbildung stellt die verschiedenen Phasen des Sterbens vor. Der Umgang mit diesen verschiedenen  Phasen wird intensiv in Rollenspielen geübt. Dabei geht es um das Erlernen von Gesprächstechniken und christlichen Verabschiedungsritualen. Der ehrenamtliche Seelsorger soll sich zurücknehmen, keine falschen Hoffnungen machen – er soll die Bedürfnisse des Patienten erspüren und darauf reagieren lernen. Der Schwerkranke oder Sterbende soll sich in seinem Leid, seiner Angst, seinem Zorn ernst genommen, d. h. angenommen, fühlen. Wenn es der Patient und seine Angehörigen wünschen, kann der ehrenamtliche Seelsorger mit ihm bzw. ihnen beten und sie segnen. Die Würde des Leidenden steht im Mittelpunkt. – Trotz allen Übens ist den Auszubildenden aber auch klar, dass die Praxis Unvorhergesehenes mit sich bringen kann. Zur Klärung solcher und anderer Sachverhalte bleiben hauptamtliche und ehrenamtliche Seelsorge in engem Austausch.

Am 01.07.2017 findet ein Kennenlern- und Auswahltag im St.-Antonius-Hospital statt.

Interessenten melden sich bitte beim hauptamtlichen Seelsorge-Team des St.-Antonius-Hospitals unter der Telefonnummer: (0 24 03) 76-20 96 oder 76-1180 (AB) oder per eMail: seelsorge@sah-eschweiler.de

 

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